Verbandsligist startet in Bad Hersfeld und bestreitet danach hauptsächlich Heimspiele

Immer wieder auswärts!

Seltenes Erlebnis: Karim Kouay (links), damals Torschütze zum 1:0, und der BC Sport traten am 5. Oktober beim 2:1 gegen die U 23 des KSV Baunatal, hier mit Torben Grill, letztmals auf eigenem Platz an. Archivfoto: Fischer

Kassel. Ob es so etwas schon gegeben hat? Wohl kaum, selbst wenn man bedenkt, dass wegen der wachsenden Zahl von Kunstrasenplätzen weniger Partien ausfallen als früher. Aber der BC Sport Kassel verfügt nun einmal nicht über diesen Untergrund. Eine ganze Reihe von Heimauftritten des Fußball-Verbandsligisten fiel somit den schlechten Bodenverhältnissen zum Opfer. Und weil er seine beiden ersten Partien nach der Winterpause, beginnend am Sonntag, 15 Uhr, beim SVA Bad Hersfeld, auswärts austrägt, stehen danach nur noch drei Begegnungen auf fremden Plätzen an, aber elf zu Hause.

Erstmals wieder präsentiert sich der BC Sport am 7. März gegen den TSV Rothwesten vor eigenem Publikum - fünf Monate nach dem letzten Heimauftritt. Damals gewann die Zientek-Elf gegen die U 23 des KSV Baunatal 2:1 und Ismet Yegül war es vorbehalten, den für lange Zeit letzten Treffer an der Scharnhorststraße zu erzielen.

„Na ja, wir wissen schon noch, wie unser Platz aussieht“, räumt der auf dem Feld vielseitig verwendbare 23-Jährige ein, „ab und zu haben wir sogar dort trainiert.“ Die Serie von Heimspielen findet er prima: „Das ist super, so oft vor den eigenen Fans zu spielen. Und unsere Kumpels kommen zur Unterstützung auch nur, wenn wir daheim spielen.“

„Wir wissen noch, wie unser Platz aussieht.“

Ismet Yegül

Bereist am 19. April geht der BC Sport letztmals in dieser Saison auf Reisen. Nach dem Gastspiel bei der Baunataler U 23 stehen noch sechs Heimspiele in Folge an, vom Pokalduell bei Olympia Kassel (6. Mai) einmal abgesehen.

Die Chancen der Sportianer auf den Klassenerhalt scheinen als 13. bei elf Auftritten vor eigenem Publikum also gut. Glaubt auch Wolfgang Zientek. „Mannschaften wie Mengsberg sind ihren kleineren Platz gewohnt und bekommen auf unserem größeren Feld eher Probleme“, schildert der Trainer einen Vorteil der Heimspiel-Wochen. Zumal er daheim eher auf die bevorzugte offensivere Spielweise setzen könne.

Nach Kreuzbandrissen sind Marcus Neumann und Gianluca Maresca so weit fit, dass sie zumindest im Kader stehen können. Archivfoto: wba/nh

Von Sebastian Reichert und Wolfgang Bauscher

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