2:1 beim FC Eichenzell

Itter und Gadea Baringo machen den Sieg des Lichtenauer FV perfekt

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Traf zum 0:1: LFV-Angreifer Pascal Itter.

Der Lichtenauer FV hat sein erstes Saisonziel erreicht.

Der Lichtenauer FV hat sein erstes Saisonziel erreicht. Dank des 2:1 (1:1)-Erfolges am Mittwochabend beim FC Eichenzell hat sich der Aufsteiger mit nunmehr vier Siegen aus den ersten fünf Saisonspielen im oberen Tabellendrittel etabliert, sehr zur Freude des Sportlichen Leiters Erkan Kilci: „Wir hatten Probleme in der ersten Hälfte, haben aber nach der Pause den Kampf angenommen und dem Gegner keine Chance mehr gestattet.“

Ohne den angeschlagenen Jan Kaufmann entwickelte sich auf dem Kunstrasenplatz in Eichenzell in der Partie zwischen dem Tabellensiebten und dem Vierten ein interessantes Spiel. Mit dem Rückenwind von zwei Siegen in Folge machten die Gastgeber vor allem nach Standards auf sich aufmerksam. Während ein Kopfball nach einer Ecke zunächst ganz knapp über das LFV-Tor strich, musste Lichtenaus Keeper Gheorgi Bantis wenig später sein ganzes Können bei einem Fernschuss zeigen (16.).

Aus dem Spiel heraus war aber der Aufsteiger besser – und erfolgreicher. Nach toller Vorarbeit und Flanke von Cristian Vidal Gadea traf Pascal Itter zum 0:1 (5.), der bereits vierte Saisontreffer des LFV-Torjägers. Pech hatte zudem Nicolai Lorenzoni, der mit einem Eckball die Latte traf (45.). In die Pause konnten die Gäste den Vorsprung aber nicht retten. Einen Freistoß aus 20 Metern konnte Bantis zwar zunächst abklatschen, den Nachschuss verwandelte Eichenzells Angreifer Christian Johannes Müller aber zum 1:1 (39.).

Vom FCE-Angriffsfußball war nach dem Seitenwechsel nicht mehr viel zu sehen. Jetzt spielte nur noch der LFV, der sich zahlreiche Chancen erarbeitete. Itter scheiterte aus kurzer Distanz an Eichenzells Torhüter Marcel Röder (55.), der auch gegen Dennis Salioski (63.) rettete. Itters Kopfball flog knapp vorbei (60.), später forderten die Gäste vehement Strafstoß, als Itter zu Fall kam (73.).

Zwölf Minuten vor dem Ende wurde das Anrennen des LFV dann aber doch noch belohnt, als Innenverteidiger Dadah Gadea Baringo einen Freistoß aus 22 Metern zum 1:2 verwandelte. Auf diesen Treffer fanden die Gastgeber keine Antwort. In der Schlussphase drückten sie zwar aufs Tempo, gingen aber leer aus.

„Das war ein dreckiger, aber verdienter Sieg“, kommentierte LFV-Trainer Rafal Klajnszmit den zweiten Auswärtssieg der Saison.  raw

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