Derbys in der Verbandsliga: Sportianer gegen OSC – Junglöwen erwarten Rothwesten

Jetzt zählt’s für BC Sport

Es wird eng: Die TSVer Yannik Damm (links) und Lars Nedwig müssen wieder auf Nima Latifiahvas vom KSV achten. Archivfoto: Fischer

Kassel. Wie schon in der Vorwoche steigen in der Fußball-Verbandsliga zwei Sportkreis-Derbys. Am 27. Spieltag empfängt der KSV Hessen Kassel II den TSV Rothwesten (G-Platz), beim BC Sport ist Schlusslicht OSC Vellmar II zu Gast (Sportplatz Scharnhorststraße). Beide Duelle werden am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen. Eine Standortbestimmung:

• Die Lage beim KSV Hessen Kassel II: Durchweg zufrieden fällt die Zwischenbilanz bei den Junglöwen (7./48:44/36) aus. In vier Derbys gelangen vier Siege. Nur die letzten Remis gegen Willingen (1:1) und Dörnberg (2:2) trüben die Stimmung leicht. „Wir möchten uns die bisher gute Saison nicht auf den letzten Metern kaputt machen lassen und den Platz unter den ersten Acht halten“, sagt Spieler Marco Heussner. Allerdings muss der KSV wegstecken, dass Trainer Karl-Heinz Wolf zu den A-Junioren wechselte (siehe vorige Seite). An seine Stelle treten Kapitän Jens Wörner und Domenico Maresca.

• Die Lage beim TSV Rothwesten: „Uns war klar, dass das zweite Jahr noch schwerer werden würde“, ist Trainer Patrick Klein mit den bisher gezeigten Leistungen seiner Fuldataler (10./26:40/30) zufrieden.“ Mit Ausnahme des „Katastrophenspiels“ (1:5) im letzten Derby gegen Baunatal II. „Wir haben beim 1:0 gegen eine gute Weidenhäuser Mannschaft Selbstvertrauen getankt. Uns erwartet ein schweres Spiel gegen eine starke KSV-Reserve mit einer guten Mischung.“ Fraglich sind noch die Einsätze von Cedric Dziabas (Zerrung) und Torwart Christoph Herbst (Entzündung im Knie).

• Die Lage beim BC Sport Kassel: „Jetzt zählt es! Es gibt keine Ausreden mehr“, fasst Trainer Wolfgang Zientek die Situation für die Sportianer zusammen (13./28:40/20). Nach dem Derby gegen Vellmar II (17.) geht es innerhalb von fünf Tagen gegen Dörnberg (16.) und Baunatal II (14.). „Wir können quasi nur verlieren“, warnt Zientek vor der Partie gegen das Schlusslicht. „Vellmar hat zuletzt nicht schlecht gespielt.“ Gianluca Maresca steht vor der Rückkehr in die Startelf. Zientek indes damit, dass die genannten Teams sowie Mengsberg (15.) und Willingen (12.) die gesuchten vier oder fünf Absteiger unter sich ausmachen werden.

• Die Lage beim OSC Vellmar II: Die Hessenliga-Reserve (17./20:93/9) plant bereits für die Gruppenliga. Bis auf drei Akteure haben alle zugesagt, den Gang mitzugehen. Zudem führt Sportvorstand-Mitglied Swen Meier Gespräche mit potenziellen Neuzugängen. Sie könnten das Gerüst für ein Team bilden, das demnächst um den Wiederaufstieg mitspielt. Meier ist optimistisch: „Die Grundstimmung im jungen Team ist positiv. Wir wollen in den letzten Spielen den Spaß hochhalten. BC Sport ist aber auch eine Mannschaft, die wir durchaus schlagen können.“ Fehlen wird Karim Djebbi nach einer Roten Karte.

Von Sebastian A. Reichert

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