Verbandsliga: KSV Hessen II bezwingt Aufsteiger FC Bosporus mit 3:1

Junglöwen feiern Arbeitssieg

Ausgebremst: KSV-Abwehrspieler Jens Wörner klärt beim 3:1-Sieg seiner Mannschaft gegen Bosporus-Stürmer Mirko Tanjic. Foto: Schachtschneider

Kassel. Am Ende hatten sich die Junglöwen ihren ersten Saisonsieg beim 3:1 (0:0)-Erfolg gegen den starken Aufsteiger FC Bosporus im Derby redlich verdient.

KSV-Trainer Thorsten Hirdes stellte nach Spielschluss fest: „Wir hätten zur Pause durchaus zurückliegen können, sind aber im zweiten Abschnitt besser ins Spiel gekommen und glücklich in Führung gegangen. Am Ende ist unser Sieg verdient.“ Sein Gegenüber Tuncay Aral wollte dem nicht widersprechen: „Zur Pause wäre eine Führung für uns in Ordnung gewesen, am Ende ist die Niederlage verdient, weil wir unser Spiel nicht durchbringen konnten.“

Genauso wie die Trainer analysierten, lief die Partie auch ab. Zunächst wollte keine der Mannschaften die Initiative übernehmen, erst als Mirko Tanjic nach Vorarbeit von Tolga Yantut aus zwölf Metern über den KSV-Kasten zielte (25.), war das so etwas wie ein Weckruf. Die Partie spielte sich dennoch überwiegend im Mittelfeld ab, bevor wiederum Tanjic mit einem Freistoß an Christoph Winterhagen scheiterte, den Abpraller konnte der Torhüter dann bravourös gegen Enes Sezer abwehren (40.). Nur eine Minute später brannte es nach einem Eckstoß erneut vor dem KSV-Kasten, als Usman Mobarak mit einem Kopfball scheiterte.

Nach dem Seitenwechsel war dann mehr Tempo in der Partie, beide Mannschaften wollten den Führungstreffer. Der fiel dann für Bosporus recht unglücklich: Tim Philipp Brandner schloss nach einem Befreiungsschlag aus der eigenen Abwehr überlegt mit einem Schlenzer zur 1:0-Führung für die Junglöwen ab (55.), er profitierte dabei von einem Missverständnis in der Gäste-Abwehr.

Während der KSV nun die Entscheidung sucht, versucht Bosporus, schnell den Ausgleich zu erzielen. So muss Torhüter Winterhagen sein ganzes Können aufbieten, um einen abgefälschten Schuss von Tanjic aus dem Winkel zu fischen (58.). Auf der Gegenseite fand ein Freistoß des eingewechselten Rene Ochs keinen Abnehmer. Dann aber fiel doch das 2:0: Nach einem Konter und scharfer Hereingabe von Brandner war es Mobarak, der mit einem Eigentor seinen Torhüter Antonio Rega überwand (75.). Am Ende wurde es noch einmal spannend, weil die Gäste nie aufgaben und nach einem Handspiel von Marvin Feldmann durch einen verwandelten Strafstoß von Omar Bayoud zum 1:2-Anschlusstreffer (90.) kamen. Direkt nach Wiederanpfiff war es dann Fabian Korell, der nach Vorarbeit von Jannik Schmidt den verdienten 3:1-Endstand für seine Mannschaft sicherstellte (90.+3).

KSV Hessen II: Winterhagen - Leinhos, Feldmann, Wörner, Gülsen - Osmanoglu, Sosa Perez - Choi, Richter (63. Ochs), Brandner (83. Schmidt) - Korell Bosporus: Rega - Kahraman, Mobarak, Hofmann - Döring, Aytemür (70. Nasseri), Bayoud, Yantut (73. Karci), Yegül - Tanjic, Sezer (63. Cemali) SR: Loschke (Ahnatal) - Z: 180 Tore: 1:0 Brandner (55.), 2:0 Mobarak (75./ET), 2:1 Bayoud (90./HE), 3:1 Korell (90.+3).

Von Horst Schmidt

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