Fußball-Verbandsliga: KSV Baunatal II verliert zu Hause gegen KSV Hessen Kassel II und ist nun Letzter

Junglöwen-Offensive sichert 3:1

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Ständiges Duell: Junglöwe Marco Dawid (links) im Laufduell mit seinem direkten Gegenspieler Immanuel Böker. Gegen Innenverteidiger Böker erzielte Dawid kein eigenes Tor.

Baunatal. Platz eins untermauert und den Lokalrivalen ans Tabellenende befördert – das Derby der Fußball-Verbandsliga entschied der favorisierte KSV Hessen Kassel II beim KSV Baunatal II mit 3:1 (3:0) zu seinen Gunsten.

 Dabei hatten die VW-Städter besonders in der zweiten Halbzeit eine durchaus engagierte Leistung geboten.

Es hätte nach fünf Minuten bereits 2:0 für die Gastgeber stehen können. Zuerst setzte Melih Bingül einen Abpraller an den rechten Pfosten des Kasseler Gehäuses (2.). Kurz darauf zeichnete sich Debütant Laurenz Heppding im Junglöwen-Tor erstmalig aus, als er einen Schuss von Sekan Aktemür mit dem Fuß abwehrte. Eine Minute später klingelte es auf der Gegenseite: Regionalliga-Leihgabe Sebastian Schmeer brachte den Ball scharf vor das Tor, wo Nael Najjer am zweiten Pfosten wartete und zum 1:0 für die Gäste traf (6.).

Die Kasseler Offensive ließ in der Folge nicht locker und kam durch Marco Dawid, der an Keeper Sebastian Finke scheiterte, zur nächsten Großchance (12.). Eine feine Kombination ging auch dem 2:0 voraus: Rolf Sattorov erlief einen Pass in die Tiefe von Kapitän Murat Osmanoglu und legte dann quer zu Schmeer, der die Junglöwen-Führung ausbaute (26.).

Eine Minute später verwandelte Osmanoglu wie schon in der Vorwoche einen Foulelfmeter zum 3:0-Pausenstand. Die Gäste taten nach dem 3:0 nicht mehr als nötig, was auch Junglöwen-Trainer Thorsten Hirdes bemängelte: „Es ist zwar ein Luxusproblem, allerdings müssen wir es endlich schaffen, über die komplette Spielzeit ein gutes Spiel zu zeigen. Wir bringen uns in Führung liegend noch zu oft selbst in Gefahr.“

Nach dem Seitenwechsel zeigten die junge Baunataler Mannschaft eine couragierte Vorstellung, Jannick Menzel verkürzte sogar noch mit einem abgefälschten Schuss aus der zweiten Reihe auf 1:3 (53.). Doch letztlich fehlte den Gastgebern die Durchschlagskraft, um den Tabellenführer ernsthaft in Gefahr zu bringen. So klärte der Kasseler Justin Schumann im eigenen Fünfmeterraum vor dem einschussbereiten Philipp Warkus (59.) und Aktemür stand beim vermeintlichen 2:3 klar im Abseits (76.). Kurz vor Ende verhinderte Schlussmann Finke mit einer Glanzparade noch das 4:1 durch den eingewechselten Alexander Schüler.

„Unser Konzept ging wegen der vielen verletzten Spielern zuerst nicht auf“, kommentierte Baunatals Trainer Feras Avakhti, „mit der zweiten Halbzeit bin ich aber sehr zufrieden.“

Von Gregory Dauber

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