Verbandsliga: Reserve des KSV Hessen gewinnt beinahe mühelos 7:1 gegen Lehnerz II

Junglöwen ohne Gnade

Spielerisch vorbei: Andrej Cheberenchuk (links) und die anderen Junglöwen ließen kaum ein Haar an den Gästen aus Fulda. Hier muss Natnael Weldetnsae Cheberenchuk passieren lassen. Foto: Fischer

Kassel. Gegen die Hessenliga-Reserve des TSV Lehnerz hatten es die Junglöwen in der Vergangenheit nicht immer leicht. Umso überraschender besiegte die U 23 des KSV Hessen Kassel in der Fußball-Verbandsliga die zweite Mannschaft des TSV Lehnerz mit 7:1 (4:0).

Erstmals seit Anfang März holten die Kasseler wieder einen Dreier, der Kantersieg hilft außerdem, den achten Tabellenplatz zu sichern.

Winterrückkehrer René Ochs leitete mit einem Traumpass auf Tobias Bredow, der dann locker verwandelte, den Torreigen ein, da waren erst zwei Minuten gespielt. Ochs’ ersten eigenen Torschuss klärte TSV-Keeper Christopher Treml in der zehnten Minute zur Ecke, und schon stand es 2:0. Im Strafraumgewühl nach dem Eckstoß hatte Oliver Scherer als Erster reagiert und ins Tor getroffen. Die wenigen Angriffe der Gäste unterbanden die Kasseler Abwehrleute mitunter robust, aber erfolgreich. Munir Tekleyes scheiterte mit dem einzigen Torschuss der Gäste im ersten Durchgang an Keeper Tobias Schlöffel (23.).

Während die Gastgeber kaum zu stoppen waren, fiel Lehnerz, vorne wie hinten, nichts ein. Ochs nach starkem Pass von Marco Dawid (36.) und Kapitän Murat Osmanoglu vom Elfmeterpunkt (38.) erhöhten noch vor dem Seitenwechsel auf 4:0.

Nach der Pause brauchten die Junglöwen keine zehn Minuten, um das Spiel zu entscheiden: Erst scheiterten Mergim Hajzeraj (51.) und Jens Wörner (52.) an TSV-Torwart Treml, ehe Hajzeraj in seinem fünften Einsatz für die Junglöwen sein erstes Tor erzielte (53.). Lehnerz, der mittlerweile den zweiten Torschuss verbuchen konnte, ließ sich immer mehr hängen und überlies dem KSV das Feld. Nach einer Flanke von Marco Heussner machte Hajzeraj noch sein zweites Tor (69.). Lehnerz-Spielertrainer Marco Lohsse staubte zum zwischenzeitlichen 1:6 (79.) ab, nachdem er kurz zuvor mit einem üblen Frustfoul gegen Scherer erstmals nach seiner Einwechslung aufgefallen war.

Mit dem Schlusspfiff markierte Dawid den, auch in der Höhe verdienten, 7:1-Endstand (90.). Spielertrainer Jens Wörner zeigte sich nach Spiel-ende überrascht „von der lethargischen Spielweise von Lehnerz“. Auch René Ochs sprach von „einfachen Toren“, nachdem Lehnerz derart offen gestanden hatte.

Von Gregory Dauber

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