Verbandsliga: KSV Hessen II empfängt den FC Bosporus – beide sind nicht komplett

Junglöwen prüfen Neuling

Jungs so wird’s gemacht: Junglöwen-Coach Thorsten Hirdes (Mitte) stimmt seine Spieler auf den kommenden Gegner, wie hier vor der Partie gegen Spitzenreiter Willingen, ein. Foto: Hedler

Kassel. Diese Partie gab es im nordhessischen Fußball noch nie: Heute ab 18.45 Uhr (G-Platz) bekommt es in der Fußball-Verbandsliga der KSV Hessen Kassel II mit Aufsteiger FC Bosporus Kassel zu tun. Was beide Teams verbindet: Sie waren von personellen Problemen geplagt.

KSV Hessen II

Bisher erst zweimal im Einsatz, spielten die Junglöwen beide Partien vor eigener Kulisse und kamen dabei nicht über Unentschieden hinaus. Zunächst gelang der Reserve ein 1:1-Unentschieden gegen Melsungen, am vergangenen Sonntag blieb sie auf dem G-Platz gegen den Tabellenführer SC Willingen torlos.

Trainer Thorsten Hirdes war im Vorfeld der Saison voller Sorge. Es war nicht klar, ob der KSV ein schlagkräftiges Team stellen kann. Zwar kann der engagierte Coach noch nicht aus dem Vollen schöpfen, die Situation hat sich aber weitgehend entspannt. Trotz der fehlenden Tobias Bredow und Viktor Knauf stehen ihm mittlerweile genügend Akteure zur Verfügung. Dazu baut er auf Unterstützung aus dem Regionalliga-Kader. „Mit Bosporus treffen wir auf einen starken Gegner, doch ich hoffe, dass der Knoten im Offensivspiel endlich platzt“, sagt Thorsten Hirdes. FC Bosporus

Die Multi-Kulti-Truppe aus der Nordstadt war bereits dreimal im Einsatz: Zunächst gab es eine 1:4-Pleite zum Auftakt bei Mitaufsteiger Eintracht Baunatal, dann wurde Lehnerz II mit 4:1 auf die Heimreise geschickt, und zuletzt überraschte der FC mit einem 2:1-Sieg in Eschwege.

Die personellen Probleme beim Aufsteiger waren ganz anderer Natur. So gerieten die Türken nach dem entscheidenden 5:0-Sieg in den Aufstiegsspielen gegen Bronnzell in die Schlagzeilen, als der Verein sich von Erfolgstrainer Yusuf Bayrak trennte. Zu Nachfolgern wurden kurz darauf Tuncay Aral und Kenan Toksoy als gleichberechtigtes Trainerduo erklärt.

Urlaubsbedingt wird dem FC nun noch der eine oder andere Spieler fehlen, was für Aral aber kein Problem darstellt. „Wir werden mit breiter Brust auftreten und hoffen mindestens auf einen Punktgewinn“, sagt der selbstbewusste Trainer.

Von Horst Schmidt

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