Verbandsliga: KSV Hessen II liegt gegen Schauenburg zurück, gewinnt aber noch 3:2

Junglöwen siegen nach 0:2

Es ging drunter und drüber: Nach nur 30 gespielten Minuten waren bereits vier Tore gefallen. Die früh in Führung gegangenen Schauenburger mussten sich am Ende doch noch geschlagen geben. Auf dem Bild sind KSV-Talent Nael Najjer (links) und Schauenburg-Neuzugang Eduardo Gutierrez Cedeno zu sehen. Foto: Fischer

Kassel. „Hauptsache gewonnen“, sagte KSV-Trainer Thorsten Hirdes nach dem elften Saisonsieg seiner Mannschaft. Gegen die in der Fußball-Verbandsliga abstiegsbedrohte SG Schauenburg gewann die Reserve des KSV Hessen Kassel 3:2 (2:2). Bereits nach zehn Minuten hatten die Gäste mit 2:0 geführt und die Junglöwen damit völlig überrumpelt.

Von Beginn an zeigte Schauenburg, dass es nicht mit leeren Händen nach Hause fahren wollte: Die Gäste standen nah am Gegner und wie schon im Hinspiel kam der KSV nicht zur Entfaltung. Zur Erinnerung: In der Hinrunde führte der KSV bereits 2:0 gegen Schauenburg, ehe die Aufsteiger noch ein 2:2 erkämpften.

Auf dem Kunstrasenplatz an den Giesewiesen agierte die SG zunächst hocheffizient: Innerhalb von zwei Minuten erzwangen die anlaufenden Gäste Fehlpässe in der Kasseler Hintermannschaft, die Marvin Kues (8.) und wenig später Jan-Philip Schmidt (10.) zur 2:0-Führung nutzten. Der abermals neu formierten KSV-Viererkette mit Oliver Scherer, Marvin Feldmann, Justin Schumann und Nael Najjer war in diesen Minuten die mangelnde Praxis anzusehen. Auch im Aufbau brauchten die Junglöwen einige Minuten nach dem Doppelschlag, um zu ihrer Passsicherheit zurückzufinden. Vereinzelte Abschlüsse der Kasseler entschärfte SG-Keeper Daniel Hischemöller problemlos.

Als die Junglöwen sich gerade wieder berappelten, brachten die Gäste den KSV zurück ins Spiel: Nach Foul von Marco Schneider am Rolf Sattorov im Schauenburger Strafraum verwandelte Sattorov den fälligen Elfmeter selbst (20.). Noch vor dem Pausenpfiff gelang den Hausherren dann sogar der Ausgleich, eingeleitet durch Mittelfeldmotor René Ochs. Sein weiter Pass erreichte auf der rechten Seite Taekhyun Lee, dessen gute Hereingabe wiederum fand am zweiten Pfosten Tobias Bredow, der aus kurzer Distanz zum 2:2 traf (30.). „Der Ausgleich vor der Pause war ganz wichtig für uns“, meinte KSV-Trainer Hirdes.

Nach dem Seitenwechsel blieben klare Torchancen zunächst aus. Sattorov verpasste zweimal die Gelegenheit, seine Farben in Führung zu bringen (57., 58.). Gerade vor dem gegnerischen Strafraum leistete sich der KSV viele Fehlpässe, Schauenburg konnte diese allerdings nicht für Konter nutzen. Den späten Siegtreffer erzielte dann Ochs, der freistehend im Strafraum von Najjer bedient wurde, und Hische-möller keine Abwehrchance ließ (87.). „Für uns ist das Ergebnis sicherlich bitter, wenn auch nicht unverdient. Nächste Woche kommt Hersfeld, das wird Abstiegskampf pur“, sagte SG-Trainer Jurek Förster.

Von Gregory Dauber

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