Verbandsliga: KSV Hessen II spielt in Eschwege 1:1 – Lee trifft zur Führung

Junglöwen weiter Zweiter

Resolutes Verteidigen: Eschweges Sascha Fricke (rechts) klärt kompromisslos vor Kassels Kapitän Oliver Scherer. Foto: Konklowsky

Eschwege. Es war die erwartet schwere Auswärtspartie für die Reserve des KSV Hessen Kassel. In der Fußball-Verbandsliga kam der Tabellenzweite nicht über ein 1:1 (1:1)-Unentschieden beim formstarken SV Eschwege hinaus. Da der Tabellendritte Schwalmstadt beim Spitzenreiter Steinbach ebenfalls Remis spielte, halten die Junglöwen den zweiten Platz.

In den ersten dreißig Minuten zeigten die Gäste, warum sie eine so erfolgreiche Saison spielen. Sauberes Passspiel, gute Raumaufteilung und direktes Spiel in die Spitze stellten die Hausherren zunächst vor große Probleme. So war es nicht verwunderlich, dass nach 19 Minuten der Führungstreffer für die Löwen zu verzeichnen war. Eschwege konnte nicht entscheidend klären, sodass der stürmende Taekhyun Lee freistehend vor Torwart Danny Göhler vollendete.

Allerdings schien es so, als ob dieses Tor gleichzeitig der Weckruf für die Eschweger war: Fortan zeigten die Gastgeber, dass sie gewillt waren, dem Spiel eine Wendung zu geben. Nach einer halben Stunde der erste Warnschuss durch Felix Schulz, dem sich weitere kleine Möglichkeiten anschließen sollten. Den Lohn dafür gab es kurz vor dem Pausenpfiff: Schulz nahm Maß und KSV-Torwart Niklas Hartmann ließ nur abprallen. Der herbeigeeilte Jan Kaufmann brachte das Leder mühelos zum längst verdienten Ausgleich im Gästetor unter (43.).

„Über 90 Minuten war das Spiel doch einigermaßen ausgeglichen, auch wenn Eschwege zu den klareren Torchancen gekommen ist“, sagte KSV-Trainer Torsten Hirdes zum Spielverlauf.

Nach dem Wiederbeginn kam Eschwege zu sehr guten Möglichkeiten: Nach einem feinen Solo von Alexander Bazzonne klärte Kassel dessen Eingabe in letzter Sekunde (50.), Sascha Fricke scheiterte per Direktabnahme (53.). Doch auch die Junglöwen versteckten sich keineswegs: Erneut Lee hatte das 2:1 auf dem Fuß und in der 84. Minute scheiterte auch noch Bredow.

„Eschwege war der erwartet schwere Brocken. Wir können mit dem gerechten Unentschieden absolut leben“, sagte Hirdes. Für die Regionalliga-Reserve des KSV stehen nun noch drei Verbandsliga-Spiele auf dem Programm – allesamt zu Hause. (red)

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