Verbandsliga: Melsungen verabschiedet fünf Akteure – Wiedersehen mit Wefringhaus

„Jungs sollen sich zeigen“

Stets vorbildlicher Einsatz: Daniel Frank (rechts), hier im Zweikampf mit Schwalmstadts Steven Preuß (li.). Im Hintergrund zu sehen sind Kevin Hermansa (2. von li.) und Timo Rudolph. Foto: Kasiewicz

Melsungen. Am Samstag heißt es Lebewohl sagen: Fußball-Verbandsligist Melsunger FV bestreitet sein letztes Heimspiel der Saison gegen den SSV Sand (Sa. 15.30 Uhr). Im Anschluss daran werden Ibrahim Zahirovic (wechselt als Co-Trainer zurück zur SG Neuental/Jesberg), Daniel Frank (Spielertrainer TSV Baumbach), Aykut Seker (TSV Wabern), Niklas Rading (TSV Altmorschen) und Paul Hoim, der aufhört, seinen Pass aber beim MFV lässt, offiziell vom Vorstand verabschiedet.

„Die Jungs sollen sich nochmal zeigen“, sagt Spielertrainer Timo Rudolph, der allerdings auf Experimente verzichtet. Vor allem Frank (121 Einsätze in der Verbandsliga seit 2010), Zahirovic (24. Saisonspiel) und Hoim (12 Einsätze nach der Winterpause) sind Kandidaten für die Startelf. Seker (142 Partien seit 2010) konnte zuletzt aus beruflichen Gründen wenig trainieren, könnte aber als Joker zum Zug kommen.

Neben Seker dürfte Carlos Michel sitzen, der zuvor ab 14 Uhr für die A-Junioren von Trainer Günter Schmidt gegen den 1. FC Schwalmstadt II stürmt und mit denen er den Aufstieg in die Gruppenliga anpeilt. Für das Top-Talent rückt Mario Kilian neben Torjäger Nick Krug in die Anfangsformation. Fehlen wird allein Kevin Hermansa, der nach einem Muskelfaserriss im Oberschenkel behutsam für kommende Runde aufgebaut wird.

Immer noch speziell für Rudolph und Partner Sascha Beetz ist das Wiedersehen mit Peter Wefringhaus. Sands Trainer, der zuvor fünf Jahre in Melsungen war, liegt mit dem SSV auf dem siebten Rang. Das Hinspiel vor vier Wochen endete torreich 3:3. Auch die Sander verabschieden zwei Akteure. Nach 14 Saisons beim SSV beendet Mittelfeldmann Dennis Enzeroth seine Laufbahn. Ex-Profi Serdar Bayrak (Zwei Zweitliga-Einsätze 2007 für den SC Pader) zieht es zu seinem früheren Coach Otmar Velte und damit zu Hessenligist FSC Lohfelden. Spielen wird aber in Melsungen nicht, weil er eine Rot-Sperre abbrummt. (sbs)

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