Fußball-Verbandsliga: KSV Hessen II lässt KSV Baunatal II keine Chance

7:1 – Kantersieg im Derby

Fünf Tore in einem Bild: Mit breitem Grinsen bejubeln die Kasseler Mehrfach-Torschützen Taekhyuan Lee (links) und Tobias Bredow einen ihrer Treffer. Lee traf dreifach, Bredow steuerte zwei Tore zum 7:1-Endstand bei. Foto: Hedler

kassel. Big Point für die Reserve des KSV Hessen Kassel: In der Fußball-Verbandsliga gewannen die Junglöwen das Derby gegen die Zweite des KSV Baunatal 7:1. Durch den Heimsieg springen die Kasseler außerdem auf den zweiten Platz, da die Konkurrenten Schwalmstadt und Bad Soden verloren. Aufälligster Akteur einer berauschenden Kasseler Offensive war Taekhyuan Lee mit drei Toren und einer Vorlage.

Eigentlich hatte es richtig gut angefangen für die Baunataler Gäste: Mit hoher Laufbereitschaft hielten sie die Junglöwen nicht nur gut in Schach, sondern gingen sogar in Führung: Zwei schlecht geführte Zweikämpfe der Junglöwen nutzte Routinier Cuneyt Ciftci zum 1:0 (14.). Später hätte Melih Bingül erhöhen können, seine Direktabnahme einer Ciftci-Ecke rauschte aber am Tor vorbei. Quasi im Gegenzug erzielte Lee den Ausgleich (22.). Ein langer Ball von Justin Schumann erreichte den frei stehenden Lee im Gäste-Strafraum, der überwand per Heber Torwart Sascha Eisenhuth.

Es ging weiter hin und her, dann entschärfte Junglöwen-Keeper Piotr Gorczyca mit den Fingerspitzen einen Distanzschuss von Ciftci. Nach einer Hereingabe von Muhammed Gülsen drehte Lee per Kopfball den Spielstand (27.). Auch das 3:1 fiel noch vor der Pause. Diesmal traf Tobias Bredow nach Vorlage von Lee, eingeleitet wurde die Situation erneut mit einem langen Ball von Schumann (43.).

In der zweiten Halbzeit sorgte Spielmacher René Ochs für die Entscheidung zugunsten der Gastgeber. Ein missglückter Baunataler Befreiungsschlag landete bei Jens Wörner, der den Ball direkt zu Ochs weiterleitete. Vom Strafraum-Eck schlenzte dieser den Ball in die lange Ecke (55.). Der Kampfeswille der Baunataler schien auch nach dem vierten Gegentor ungebrochen, die Erfahrung und Technik der Kasseler setzten sich allerdings durch.

Nach einer Ecke traf Bredow aus dem Gewühl heraus zum 5:1 (68.). Baunatals Yunus Ulas hatte nach einem Solo das 2:5 auf dem Fuß, er verfehlte das Tor jedoch knapp. Zu guter Letzt legten sich Lee und Ochs die Tore zum 6:1 von Lee (81.) und 7:1 durch Ochs (88.) gegenseitig auf. „Ein souveräner Sieg tut uns gut. Als Nächstes kommen einige schwere Gegner, danach werden wir sehen, wie stark wir wirklich sind“, sagte Kassels Trainer Thorsten Hirdes zu den nächsten Aufgaben.

Baunatals Trainer Mikaeil Shikh Shihni sagte: „Unser Beginn war gut, danach war Kassel zu abgezockt für uns. Wir müssen bei anderen Mannschaften punkten.“

Von Gregory Dauber

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