Der SSV Sand kehrte vom SVA Bad Hersfeld mit einer 0:3-Niederlage zurück

SSV kassiert auch in Hersfeld Niederlage  

Handicap: Sands Torjäger, Regisseur und Kapitän Tobias Oliev (rechts) stand nicht mit im Kader und wurde bei der 0:3-Niederlage in Bad Hersfeld an allen Ecken und Enden vermisst. Foto: Michl

Bad HERSFELD . In der Fußball-Verbandsliga konnte sich der SSV Sand nicht für die unglückliche 0:1-Heimniederlage am vergangenen Wochenende gegen den KSV Hessen Kassel II rehabilitieren. Vielmehr musste das Team von Trainer Peter Wefringhaus beim SVA Bad Hersfeld mit 0:3 (0:1) eine weitere Niederlage hinnehmen. Damit dürften die Sander ihr Mitspracherecht um den Relegationsplatz nach oben vermutlich zu den Akten legen.

Ein natürlich enttäuschter SSV-Fußballchef Helmut Bernhardt: „Bei uns lief in der Festspielstadt so gut wie gar nichts zusammen. Durchweg ließen unsere Spieler die notwendige Einstellung vermissen.“

Für die Bad Hersfelder, die noch nicht aus dem Schneider sind und um den Klassenerhalt kämpfen, sicherlich auch eine ungewohnte und so von ihnen nicht erwartete Situation. Denn in der ersten Spielhälfte präsentierten sich die Sander ganz schwach. Dies kann man auch nicht damit entschuldigen, dass Regisseur, Torjäger und Kapitän Tobias Oliev fehlte und an allen Ecken und Enden vermisst wurde.

Die Wefringhaus-Elf konnte froh sein, dass dies die Platzherren nur durch das Tor ihres Top-Vollstreckers Sabastian Schuch (26.) bestraften. Den Chancen nach hätten die Bad Hersfelder schon bis zur Pause die Vorentscheidung treffen können. So brachten unter anderem Schuch und Müller-Siebert das Kunststück fertig, mutterseelenallein vor dem SSV-Kasten das Ziel zu verfehlen.

Anscheinend muss es in der SSV-Kabine eine Wefringhaus-Ansage gegeben haben. Denn nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Sander doch aus einem ganz anderen Holz geschnitzt. Sie erhöhten den Druck und das Tempo, forcierten die Offensive - und liefen damit prompt ins offene Messer. Einen Konter schloss Sebastian Schuch (55.) zum 2:0 ab.

Doch davon ließen sich die Sander nicht aus dem Konzept bringen, versuchten, den Spieß doch noch umdrehen zu können. Doch der krönende Abschluss wollte ihnen trotz mehrerer guter Torchancen einfach nicht gelingen.

Stattdessen traf auf der Gegenseite Daniel Hauslik (83.) mit seinem Tor zum 3:0. Er schoss einen schulmäßigen SVA-Konter zur endgültigen Entscheidung ab.

Sand: Schmeer - Garwardt, Knigge, Luckei, Klitsch, Bernhardt (46., V. Moskaltschuk), Guthof (62., Wicke), Kaczenski, Bräutigam, Schäfer, Wagner (75., D. Moskaltschuk). (zih)

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