SVA kassiert Ausgleich in letzter Minute

Asbach. Ein Treffer von Sebastian Alles in der Nachspielzeit riss den Außenseiter SVA Bad Hersfeld aus allen Siegträumen. 2:2 (1:1) – so lautete das Endergebnis im Derby der Fußball-Verbandsliga gegen den Hünfelder SV.

„Ich lasse auf dieses Ergebnis nichts Negatives kommen“, meinte Fabian Kallée. „Die Mannschaft hat alles gegeben, hat Hünfeld in unserer Hälfte permanent attackiert und 100 Prozent Einsatz gezeigt“, ergänzte Asbachs Trainer.

Die Gastgeber zeigten sich hellwach und ließen mit einer läuferisch und kämpferisch starken Leistung das 0:4 aus dem Hinspiel vergessen. Vor allem die SVA-Abwehr mit Christoph Wiegand, Alexander Ebinger, Andy Pannek und Romeo Schäfer war auf dem Posten und ließ kaum Schüsse auf das diesmal von Torwarttrainer Mehmet Ali Mercimek gehütete Tor zu, der für die verletzten und verhinderten Wtold Sabela und Michael Panthen eingesprungen war.

Schon einer der ersten Angriffe war erfolgreich. In der 10. Minute schlug Andy Pannek eine Flanke herein, Sebastian Schuch köpfte wuchtig ein. Der frühe Führungstreffer beflügelte die Gastgeber noch. Sie dominierten. Ärgerlich für den SVA, dass Kevin Krieger noch vor der Pause das 1:1 gelang (45.+2).

Titelkandidat Hünfeld schaffte es auch in der zweiten Hälfte nicht, großen Druck auszuüben. Er war zwar jetzt überlegen, kam aber nicht zu Chancen. Der Tabellenzweite wurde seiner Favoritenrolle gegen einen gefährlich konternden SVA nicht gerecht. Ein Klassetreffer von Roger Domachowski (65.) brachte die Asbacher wieder in Vorlage. Doch wie gewonnen, so zerronnen. In der Nachspielzeit schoss Alles aus 17 Metern aufs Tor, der eingewechselte Marius Link fäschte den Ball ab – 2:2.

SVA: Mercimek - Schäfer, Ebinger, Wiegand, Pannek - Wehner, Müller-Siebert, (71. Ewald), Ullrich (90.+3 Mafuruse), Kurz (80. Schreiber) - Schuch, Domachowski.

SR: Wissam Awada (Kassel).

Zuschauer: 220.

Tore: 1:0 Schuch (10.), 1:1 Krieger (45.+2), 2:1 Domachowski (64.), 2:2 Alles (90.+2); Gelb-Rot: Schreiber (SVA, 88.).

Von Hartmut Wenzel

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