Verbandsliga: FCS in Willingen unter Druck

Keim braucht elf Spieler, die brennen

Adonis Kaquri

schwalmstadt. Gesucht werden: Elf Spieler, die brennen. Elf Spieler, die jeden Zweikampf annehmen, jeden zweiten Ball gewinnen wollen und jederzeit dahin gehen, wo es weh tut. Elf Spieler, die das Trikot des 1. FC Schwalmstadt tragen und wissen, was vor dem vorletzten Saisonspiel beim SC Willingen (heute 19.30 Uhr) die Stunde in Sachen Abstiegskampf der Verbandsliga geschlagen hat.

Genau das ist das Anforderungsprofil von Trainer Christoph Keim, der indes bei der Zusammensetzung der Mannschaft, die beim Tabellenfünften bestehen muss, nur wenig Auswahl hat. Ja größtenteils auf die Akteure zurück greifen muss, die es beim 1:2 gegen Rothwesten vergeigt haben. Also ist Wiedergutmachung angesagt, also müssen die Schwälmer an die vorausgegangenen guten Leistungen gegen Eschwege und bei Lehnerz II anknüpfen, um mindestens einen Punkt mitzunehmen, der die Hoffnung auf den Klassenerhalt am Leben erhält. Im Falle einer Niederlage wird das folgende Derby beim Melsunger FV (So.) zum Schicksalsspiel.

Dabei muss der FCS-Coach auf Timo Brauroth (beruflich verhindert) und Jan-Philipp Trümner (Oberschenkelverletzung) verzichten. Als Kandidat für die Sechserposition neben Kevin Kutzner bietet sich Adonis Kaquri an, die Außenbahn könnte Yannik März besetzen. Außerdem soll Leon Lindenthal wieder von Anfang an in der Sturmspitze auflaufen, dafür rückt Ricardo Seck nach außen.

Dem Gastgeber drückt personell wegen der Dauerverletzten Mario Emde, Daniel Wilke, Jan Niklas Albers und Steffen Butterweck in der Abwehr der Schuh. Damit ist die in der Hinrunde so stabile Viererkette gesprengt. Ein Grund dafür, warum es zuletzt (seit fünf Spielen ohne Sieg) nicht mehr so gut lief. Wie beim 0:2 in Bad Soden, was Trainer Claus Schäfer mächtig wurmt. „Das müssen wir gerade rücken“, sagt er vor dem Spiel gegen den 1. FC Schwalmstadt. (ohm)

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