Keine Lektion vom Spitzenreiter

Verbandsligist Dörnberg hielt sich beim 1:3 gegen den Meister achtbar

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Tor für Fulda: Matija Poredski erzielt das 1:2. Jan Kleinschmidt und Marco Knöpfel kommen zu spät.

Dörnberg. Für den FSV Dörnberg gehen nach der 1:3 (1:1)-Heimniederlage gegen Borussia Fulda wohl endgültig die Lichter in der Fußball-Verbandsliga aus.

Sollten sie nach 13-jähriger Zugehörigkeit zur Landes- beziehungsweise Verbandsliga absteigen, wird es aber ein Abstieg in Würde sein.

Gegen den bereits feststehenden Meister und Aufsteiger in die Hessenliga hielt sich nämlich der Tabellenvorletzte sehr achtbar, so dass FSV-Trainer Bernd Hüter seinen Spielern ein Lob zollte: „Ich ziehe den Hut vor meinen Spielern, wie gut sie mitziehen und sich gegen eine solche Spitzenmannschaft präsentieren.“

Dabei hatte das Spiel alles andere als gut für die Dörnberger begonnen. Hüter musste kurzfristig auf seinen Innenverteidiger Fabio Welker verzichten und bereits in der dritten Minute ging der Favorit in Führung. Nach einer von rechts hereingeschlagenen Ecke kam Daniel Schirmer frei zum Kopfball und erzielte das 0:1.

Mit dem besten Spielzug der ersten Hälfte gelang dem FSV der Ausgleich. Dominik Lüdtke hatte nach einem Angriff über die linke Seite flach zu Florian Müller an die Strafraumgrenze gespielt. Müller drang in den Strafraum ein und erzielte aus etwa 14 Metern das 1:1 (23.). Gegen die gut dagegenhaltenden Gastgeber bestimmte zwar Fulda das Spiel, tat sich vorne aber schwer. So sprangen vor der Halbzeitpause nur noch ein Abseitstor und ein Pfostentreffer von Matija Poredski heraus (33., 45.).

In der zweiten Halbzeit wurde die Überlegenheit der Osthessen noch größer. Nach einem Pass von Dennis Müller auf die rechte Strafraumseite traf Poredski aus spitzem Winkel zum 1:2 in die lange Ecke (51.).

Der FSV hatte da nur einen im Strafraum abgeblockten Lüdtke-Schuss entgegenzusetzen (55.).

Trotz der klaren optischen Überlegenheit taten sich die Borussen jedoch schwer, klare Chancen gegen die kampfstarken Gastgeber herauszuspielen. Der das lange Eck verfehlende Schuss von Jonathan Müller und der über das Tor steichende Distanzschuss von Nikola Milankovic waren da noch am gefährlichsten (71., 79.).

Beinahe wäre Dörnberg noch der 2:2-Ausgleich gelungen, doch konnte Fuldas Torhüter Daniel Freidhof den Schuss des an der Strafraumgrenze freigespielten Florian Müller per Fußabwehr klären. „Wenn er dieses Tor gemacht hätte, hätten wir immerhin einen Punkt geholt“, bedauerte Hüter diese vergebene Torchance, bemängelte aber insgesamt das Offensivspiel seiner Elf.

Als der FSV in der Nachspielzeit alles nach vorne warf und auch Torhüter Dominik Zeiger bei der Ecke in den Strafraum aufrückte, wehrte Fulda den Ball ab und konterte. Mark Niklas Jaksch traf dabei zum 1:3-Endstand ins leere Tor.

Von Michael Wepler

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