Fußball-Verbandsliga: Schwalmstadt unterliegt 0:4 beim CSC 03 – Eigentor von Karl

Keine Präsenz gezeigt

Sein Einsatz reichte nicht: Schwalmstadts Steven Preuß (links) – hier gegen Michael Möllmann vom FC Ederbergland – blieb am Sonntag ohne Zählbares. Archivfoto: Hahn/nh

Kassel/Ziegenhain. Kein Land in Sicht für den 1. FC Schwalmstadt: Der Fußball-Verbandsligist kehrte mit einer 0:4 (0:2)-Niederlage im Gepäck vom CSC 03 Kassel zurück und konnte damit keinen Boden gegen den drohenden Abstieg gutmachen.

„Die erste Halbzeit war eine absolute Enttäuschung“, bilanzierte Schwalmstadts Trainer Christoph Keim nach dem Abpfiff: „Das hatten wir uns anders vorgestellt, aber wir hatten keine Präsenz auf dem Platz.“ In der Halbzeit hatte Keim seine Mannschaft noch einmal wachzurütteln versucht und mit Ricardo Seck und Jannis Lerch zwei frische Spieler gebracht. Vergeblich.

Zuvor waren die wenigen Offensivbemühungen der Schwälmer an der starken Kasseler Viererkette weitestgehend abgeprallt. „Zusammen mit unserer Doppelsechs hat unsere Defensive einen tollen Job gegen Schwalmstadt gemacht“, zeigte sich CSC-Trainer Lothar Alexi zufrieden. Das konnte er auch sein, denn Recep Ersoy (25.) und Floran Steinhauer (43.) hatten den Grundstein für eine deutliche Schwälmer Niederlage gelegt.

Dabei hatte der FCS zumindest zu Beginn der zweiten Halbzeit deutlich unter Beweis gestellt, dass er doch noch an sich glaubte. Die Gäste drängten auf den Anschlusstreffer. Und der lag auch in der Luft, als Ricardo Seck die Latte traf und der Nachschuss von Steven Preuß auf der Linie geklärt wurde (50.).

Zwei Minuten später folgte allerdings der Auftritt von Unglücksrabe André Karl: Der Versuch, einen Eckball zum eigenen Torhüter Mario Wörmann zu köpfen, ging total daneben und dafür ins eigene Tor. Damit war die Niederlage der Gäste besiegelt, die Motivation im Keller und das Siegtor von David Simoneit (83.) nicht mehr als eine Zugabe aus Sicht der Kasseler Gastgeber.

„Das war kein Abstiegskampf. Die Leistung hat nicht gestimmt, und jetzt sind wir natürlich enttäuscht“, sagte FCS-Verteidiger Fabian Seck und meinte damit nicht nur den Auftritt der Schwalmstädter Dreierkette. Entsprechend realistisch fiel auch der Ausblick von Trainer Christoph Keim aus, der zudem auf seinen Torjäger Patrick Herpe verzichten musste: „Im nächsten Spiel gegen den KSV Hessen II muss das unbedingt anders werden.“ • FCS: Wörmann - Luther, Preuß, F. Seck - Dietz, Gerstung, Kutzner, Kaquri (46. Lerch) - Lindenthal, Karl, Lutz (46. R. Seck) Tore: 1:0 Ersoy (25.), 2:0 Steinhauer (43.), 3:0 Karl (52./Eigentor), 4:0 Simoneit (83.) Schiedsrichter: Maximilian Deeg (Schorndorf) (sol)

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