Fußball-Verbandsliga: Kellerduell in Baunatal

KSV-Reserve vor Finalspielen – als nächstes kommt Willingen

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Eingeschworene Truppe: Mit einem Neuen Trainer und personellen Ergänzungen konnte der KSV Baunatal II zuletzt ein paar Erfolgserlebnisse verbuchen. Vor den kommenden Finalspielen ist mannschaftliche Geschlossenheit gefragt.

Baunatal. Das 2:1 in Eschwege war der erste Auswärtssieg der Saison für die noch abstiegsbedrohten Verbandsliga-Fußballer des KSV Baunatal II. War es auch der Beginn der finalen Aufholjagd, um den Ligaverbleib noch zu sichern?

Im Rahmen des 29. Spieltags empfängt der Drittletzte nun am Samstag ab 15 Uhr auf dem Kunstrasenplatz am Parkstadion im Kellerduell den Viertletzten SC Willingen.

"Die Jungs sind richtig heiß“, glaubt Trainer Mikaeil Shikh Shihni daran, dass die Rettung noch gelingt. Seine Rechnung: Nach einem Dreier gegen den Upländer Ski-Club soll ein Sieg bei Schlusslicht Schauenburg her. „Dann hätten wir neun Punkte aus drei Spielen geholt, und in den dann verbleibenden drei Heimspielen bräuchten wir abschließend noch sechs Zähler Das ist machbar.“ Zu Hause holte der KSV 2016 bislang zehn von zwölf möglichen Punkten.

Durch das 2:1 in Eschwege am Mittwoch hat Baunatal (15./27:64/17) den Rückstand auf den Fünftletzten auf sechs Punkte verkürzt. Dem Rückrunden-Zehnten spielte dabei auch in die Karten, dass Willingen (14./48:66/23) am Mittwoch zu Hause 0:1 gegen den KSV Hessen Kassel II verlor. Der SCW, der das Hinspiel 4:2 gewann und noch drei Spiele im Köcher hat, hat auswärts erst eine Partie gewonnen – vor zwei Wochen beim 5:0 in Schauenburg.

Indes hatte die Hessenliga-Reserve beim Gegner angefragt, ob das Spiel auf Sonntag verlegt werden kann. Willingen lehnte ab, weil es befürchtete, dass die Baunataler Reserve dann im Prinzip nahezu mit der ersten Mannschaft auflaufen könne. Shikh Shihni sagt aber, dass er nur sicherstellen wollte, dass der „Kopf der Mannschaft“ (Yunus Ulas), der bei der Ersten aushilft und nun deshalb gegen den SCW fehlt, am Samstag dabei sein kann.

„Die Willinger sind am Samstag 90 Minuten unsere Feinde“, meint Shikh Shihni, verneint aber, dass es angesichts der nicht zustande gekommenen Verlegung böses Blut gibt. Von Vorteil dürfte für die Gastgeber das Geläuf sein – Kunstrasen. „Wir als technisch versierte Mannschaft müssen den Ball flach halten und ihn schnell laufen lassen, damit die über den Kampf kommenden Willinger gar nicht erst richtig in die Zweikämpfe gelangen.“

Angespannt ist allerdings nach wie vor die personelle Situation: Jan Iksal und Onur Alkin sind noch ein Spiel rotgesperrt. Lars Frerking wird aufgrund einer Fußverletzung wohl ausfallen. Philipp Warkus ist beruflich verhindert. Der Einsatz von Gökhan Topsakal (Oberschenkelverhärtung) ist fraglich. Die gegen Eschwege fehlenden Cuneyt Ciftci und Melih Bingül sollten dafür wieder zurückkehren.

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