SVA klarer Außenseiter in Hünfeld

Bad Hersfeld. Schwere Aufgabe für den SVA Bad Hersfeld: Die Asbacher treten am heutigen Dienstag um 19 Uhr beim Hünfelder SV, dem Topfavoriten der Fußball-Verbandsliga, an. Der SVA war spielfrei – und trainierte stattdessen am Samstagvormittag. Danach ging’s zur Hochzeit von Co-Trainer Fabian Kallée, der seine Sabrina heiratete. Und wie sich das gehört, stand das Team Spalier. Coach Frank Ullrich betreute dann am Sonntag die Reserve beim 1:0-Erfolg in Wildeck. „War auch mal wieder ein schönes Gefühl, zu gewinnen“, flachst der 50-Jährige.

Mehr als ein Bonus-Spiel

Die Asbacher fahren als Tabellenletzter zum Osthessen-Derby. Nach drei Spielen warten die Gelb-Schwarzen noch immer auf ihre ersten Punkte. Hünfeld ist zwar an sich eine Mannschaft, gegen die die Asbacher nicht unbedingt Zählbares erwarten sollten. Doch die Ausgangslage hat sich geändert. „Ich hatte schon erwartet, dass wir in den ersten drei Spielen gegen Gegner, die mit uns auf Augenhöhe sind, etwas mitnehmen. Deshalb kann ich Hünfeld jetzt nicht nur als Bonus-Spiel bewerten“, sagt SVA-Trainer Ullrich.

Beim 0:1 im Hessenpokal hatten die Asbacher gegen Hünfeld Ende Juli recht gut ausgesehen. Ullrich räumt allerdings ein, dass die Gastgeber damals nicht in voller Besetzung angetreten waren.

Ullrich hatte es schon nach der 2:5-Niederlage gegen Melsungen angedeutet: Der SVA wird in den nächsten Spielen mit einer eher defensiven Grundordnung agieren. „Wir wollen Hünfeld nicht ins offene Messer laufen“, stellt er klar und warnt vor dem großen Potenzial des HSV. (häx)

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