FCS-Neuzugang Celiksoy erwartet Steigerung

Verbandsliga: Klaus ersetzt Preuß bei Schwalmstadt

Unauffällig bei seinem Startelf-Debüt: Schwalmstadts Edgar Klaus (links) gegen Melsungens Tobias Frommann. Fotos: Hahn

Schwalmstadt. Zur Unzeit kam die neu aufgebrochene Verletzung von Schwalmstadts Kapitän Steven Preuß. Beim Aufwärmen zwickte die Wade. Ein Einsatz im Schwalm-Eder-Derby kam nicht mehr in Frage.

Überraschend stand für ihn mit Edgar Klaus ein Eigengewächs erstmals in der Startelf. „Ich hab’ mich riesig gefreut, dass der Trainer mir das zutraut“, freute sich der 19-jährige über sein Heimdebüt. Seine Auswechslung zur Halbzeit hatte laut Harald Hauer nur damit zu tun, „dass es für ihn nach den Einsätzen in der Reserve schon das dritte Spiel in fünf Tagen war.“ Der Trainer hält große Stücke auf das Talent mit den feuerroten Fußballschuhen.

Für den Trutzhainer rückte Jakob Gerstung auf die Sechserposition neben Neuzugang Fatih Celiksoy. „Jakob hat defensiver agiert. Dadurch konnte ich mehr für die Offensive tun“, erklärte der Neuzugang aus Waldgirmes seine Ausflüge in den gegnerischen Strafraum. Die jedoch nicht von Erfolg gekrönt waren. Diesem stand auch das harte und teilweise holprige Geläuf des Herbert-Battenfeld-Stadions im Wege. Und verhinderte vielfach ein planvolles Aufbauspiel. Was die Schwälmer jedoch nicht resignieren lässt: „Wir kriegen das schon hin“, ist sich Celiksoy sicher, dass sich seine Elf steigern wird.

Spitzenteam wartet jetzt

Weiter ohne den verletzten Preuß muss der FCS am Sonntag (15 Uhr) beim Spitzenteam SG Bad Soden antreten. Die Bilanz zwischen beiden ist ausgeglichen: Zwölf Siegen stehen ebenso viele Niederlagen gegenüber, bei vier Unentschieden. Nicht ausgeglichen ist jedoch die Auswärtsbilanz für die Hauer-Elf: Zehn Pleiten in Bad Soden stehen nur zwei Erfolge sowie zwei Remis gegenüber.

Gegen die Gäste spricht auch der aktuelle Saisonverlauf. Denn während sich die SG nach vier Spieltagen an der Tabellenspitze festgesetzt hat, sucht der FCS noch nach seiner Form und Stabilität. Immerhin spielte die Abwehr gegen Melsungen erstmals zu Null. Eine weitere Steigerung der Defensive (weiter ohne Peter Liebermann) wird jedoch in Salmünster nötig sein. Denn nur so könnte es gelingen, SG-Torjäger Lukas Ehlert, der allein sieben der zehn Treffer seiner Elf bislang erzielte, zu bremsen.

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