Verbandsliga: Melsunger FV ohne Raabe gegen Willingen Favorit – Elf des SCW stellt sich von selbst auf

Knipst Kilian erneut klasse?

Gut gebrüllt: Melsungens Mario Kilian, hier gegen Bad Sodens Torwart Gonzales Garcia zu sehen, traf beim 4:2 im Hinspiel gegen Willingen sehenswert und peilt den nächsten Sieg an. Foto: Kasiewicz

Melsungen. Unterschiedlicher könnten die Ausgangslagen kaum sein: Mit 26 Punkten liegen die Fußballer des Melsunger FV im gesicherten Mittelfeld der Verbandsliga, nur 14 Zähler haben die stark abstiegsbedrohten Spieler des SC Willingen gesammelt, die am Sonntag (14.15 Uhr, Freundschaftsinsel) bei den Bartenwetzern gastieren.

Das ist bemerkenswert, denn die vergangene Runde schloss der SCW als Neunter mit zwei Zählern vor dem MFV ab. Das Hinspiel (4:2) war ein Wendepunkt. Auch, „weil wir die Bude nicht getroffen haben“ wie sich Willingens Trainer Uwe Schäfer erinnert. Melsungen hatte Anfang August den Ausfällen von Torhüter Beetz und Angreifer Tobias Frommann getrotzt, Mario Kilian gelang ein Treffer der Marke Tor des Monats aus der Mitte des Spielfeldes.

Neben den Langzeitausfällen Christoph Grunewald, Martin Aschenbrenner und Kevin Hermansa müssen die MFV-Trainer Timo Rudolph und Beetz am Sonntag den verletzten Alexander Raabe ersetzen. Ähnlich schwierig stellt sich die Personalsituation bei den Gästen dar. Mit Max und Philipp Ullbrich, Tobias Schumann, Sebastian Kesper und Daniel Wilke fehlt seit Monaten Stammpersonal wegen Verletzung. Worin im Wesentlichen die Gründe für die nicht zufrieden stellende Bilanz als Drittletzter der Tabelle zu finden sind. Immerhin: Daniel Butterweck hat nach einem Bänderriss das Training aufgenommen. „Damit stellt sich die Elf für das Spiel in Melsungen von selbst auf“, erklärt SCW-Routinier Manfred Feistner in Vertretung seines auf einem Trainerlehrgang befindlichen Coach.

Und hofft auf einen Auftritt seiner Elf wie vor vier Wochen bei Tabellenführer Steinbach. Denn da gelangen nach 0:2-Rückstand ab der 83. Minute zwei Treffer durch Mario Emde und Steffen Butterweck zum 2:2-Coup. Das wollen die Hausherren freilich verhindern, die am Sonntag und im Nachholspiel in einer Woche gegen Hünfeld noch die 30-Punkte-Grenze knacken könnten. (zkv)

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