Verbandsliga: FCS gegen Eschwege mit neuem Mut und personellen Alternativen

Ist der Knoten geplatzt?

Drängt in die Startelf zurück: Schwalmstadts Peter Liebermann (r.), der in dieser Szene dem Melsunger Carlos Michel in die Parade fährt. Foto: Hahn

Schwalmstadt. Vier Mal hat der 1. FC Schwalmstadt bisher in der laufenden Saison der Fußball-Verbandsliga gewonnen, drei Mal misslang der Versuch, den Schwung mit ins nächste Spiel zu nehmen. „Zwei Dreier hintereinander wäre eine schöne Sache“, lautet daher der Wunsch von Trainer Marco Schwab. Der sich am Samstag gegen die SV 07 Eschwege (15.30 Uhr Herbert-Battenfeld-Stadion) erfüllen könnte.

Dann nämlich, wenn dem 3:1 beim KSV Hessen Kassel II eine ähnlich couragierte Leistung gegen den Tabellenfünften folgt. Fabian Seck ist zuversichtlich. „Ich glaube, der Knoten ist geplatzt“, sagt der Abwehrchef angesichts einer bärenstarken zweiten Hälfte bei den Junglöwen. „An die müssen wir anknüpfen“, fordert daher Yannik März, der als Sechser neben Jakob Gerstung nach längerer Verletzungspause eine starke Leistung bot und mit seinem Treffer zum 1:1 die Wende einleitete.

Trotzdem sind Änderungen der Sieger-Elf nicht ausgeschlossen, denn mit Ricardo Seck, Jan Philipp Trümner, Peter Liebermann und Kevin Kutzner kehren vier potenzielle Stammkräfte in den Kader zurück. Der FCS-Coach sieht das ganz entspannt. „Für mich ist das eine komfortable Situation, wenn ich endlich mal personell aus dem Vollen schöpfen kann“, freut er sich über die Alternativen. Und über den zusätzlichen Konkurrenzkampf in der Vorbereitung. Denn: „Aufgestellt wird allein nach Trainingsleistungen.“

Taktisch soll sich der Gegner nach dem Gastgeber richten, was von diesem eine erhebliche Kompaktheit in der Defensive sowie druckvolle spielerische Lösungen in der Offensive erfordert. Ist es die Spielvereinigung doch gewöhnt, mit dem spielstarken Jan Kaufmann im Mittelfeld, Siegtorschütze beim letzten 1:0 gegen Neuhof, das Spiel selbst zu machen. Und kann dabei auf einen wendigen und torgefährlichen Stürmer zurück greifen.

Auf Mathias Gonzalo Tadeis Gabetta nämlich, der in 13 Spielen elf Mal traf. Der 27-jährige Neuzugang vom Kreisoberligisten Niederhone ist einer von sechs Akteuren, der alle bisherigen 13 Partien mitgemacht und von den neun Neuzugängen am besten eingeschlagen hat. Und daher sicherlich eine besondere Aufmerksamkeit der Abwehr des FCS verdient hat. Damit dieser den Wunsch des Trainers erfüllen kann. (ohm)

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