Verbandsliga: MFV-Spiel in Rothwesten birgt Brisanz

Krug bereitet Sorgen

Im Luftkampf: Philipp Ruppert (links, MFV) will sich wieder gegen Rothwestens Sebastian Ullrich behaupten. Foto: Kasiewicz

Melsungen. Die Partie des Melsunger FV beim TSV Rothwesten in der Fußball-Verbandsliga (Sonntag, 14 Uhr) sieht wie ein ganz normales Mittelfeldduell aus.

Doch das Spiel birgt Brisanz: Melsungen könnte sich durch einen Sieg vorentscheidend von der Abstiegszone entfernen. Zumal das Hinspiel 1:1 endete und es auch um den direkten Vergleich geht. Rothwesten würde den Konkurrenten um einen Punkt überflügeln und so ebenfalls erst einmal durchatmen können. Der Verlierer muss weiter zittern, denn es kann in dieser Saison bis zu fünf Klubs „erwischen“.

FSV-Trainer Patrick Klein geht optimistisch in die Begegnung und möchte den Rückenwind der beiden jüngsten Siege mitnehmen. Zwar weiter ohne Kapitän Ullrich Siewert (Muskelfaserriss) sowie die Langzeitverletzten Mirco Müller und Alexander George, aber wieder mit Maximilian Werner, dessen Rot-Sperre aus der Kreisoberliga am Samstag abläuft. Ein wichtiger Faktor im Spiel der Fuldataler ist Sebastian Ullrich, der „schon angedeutet hat, zu alter Stärke zurück zu finden“ (Klein). Was der Torjäger mit seinem Siegtreffer gegen Vellmar und einem Tor und einer Vorlage beim 2:1 in Hersfeld unterstrich. Klein setzt darauf, „den Spielfluss des Gegners zu unterbrechen“. Dabei gilt es, insbesondere Mario Kilian, Henrik Heinemann und Nick Krug in den Griff zu bekommen.

Letzterer bereitet indes MFV-Trainer Michael Wilhelm Kopfzerbrechen. Fraglich, ob die Fußverletzung, die sich Krug im Spiel gegen Dörnberg zuzog, einen Einsatz überhaupt zulässt. Womit das Sturmduo mit dem jungen Carlos Michel gesprengt wäre. „Der wird nach seiner Leistung sicher wieder dabei sein“, war Wilhelm vom Einstand des A-Jugendlichen beeindruckt. Ansonsten ist auch Niklas Rading eine Option und Kilian könnte aus dem Mittelfeld zurück in den Angriff rücken. „Ich muss mir noch überlegen, ob wir mit einer oder wieder mit zwei Spitzen spielen“, sagt Wilhelm. Denn: Sich hinten reinzustellen sei nicht sein Spiel. (ko)

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