Verbandsliga: Junglöwen empfängen personell aufgerüstete Baunataler Zweite

KSV-Reserven im Duell

Treffer vom Elfmeterpunkt: Murat Osmanoglu vom KSV Hessen markierte im Hinspiel per Strafstoß den 3:0-Zwischenstand. Im Hintergrund (von links) Baunatals Kapitän Lars Frerking, Kassels Stürmer Rolf Sattorov und Örner Kartop. Foto: Malmus

Baunatal. Nach zwei wenig überzeugenden Partien mit einer Niederlage empfängt die Regionalliga-Reserve des KSV Hessen Kassel am Sonntag die Zweite des KSV Baunatal (15 Uhr, Giesewiesen). Der Vorletzte der Fußball-Verbandsliga tritt mit Rückenwind beim Kasseler Rivalen an, feierten die Baunataler doch zuletzt zwei Siege in Folge - die ersten in der laufenden Saison.

Hinrunden-Rückblick

Unterschiedlicher hätten die Hinrunden beider Teams kaum verlaufen können: Baunatal startete mit einem Rumpfkader in die Saison und geriet früh unter Druck. Von 19 Spielen im Jahr 2015 gingen 15 verloren, viermal spielten die VW-Städter remis.

Kassel dagegen setzte sich früh unter den besten fünf Mannschaften fest, am neunten Spieltag sprang sogar die Tabellenführung heraus. Durchwachsene Ergebnisse ließen die Junglöwen wieder ein wenig abrutschen. Rotation macht es Schwer

„Klar ist, dass wir nicht jedes Spiel wie gegen Schauenburg drehen können. Wir müssen von Anfang bis Ende konzentriert sein“, fordert Junglöwen-Trainer Thorsten Hirdes vor dem Derby. „Baunatal wird ganz anders auftreten als noch in der Hinrunde“, warnt er. Die starke Personalrotation beim KSV macht es schwer, Abläufe zu festigen. Der zuletzt fehlende Spielmacher René Ochs wird gegen Baunatal zurückkehren, Abwehrchef Usman Mobarak ist noch ein Spiel gesperrt.

Neuzugänge schlagen ein

Der neue Baunataler Trainer Mikaeil Shikh Shihni schaffte es nach seinem Einstand Ende November einige junge, talentierte Spieler zum Baunsberg zu lotsen. „Zunächst war es wichtig, eine Mannschaft zu formen. Deshalb war auch der Charakter das wichtigste Kriterium bei der Auswahl der Neuzugänge“, erklärt Shikh Shihni seine Transferpolitik. Besonders Onur Alkin, Jan Iksal und Yunus Ulas sorgen seit der Winterpause für frischen Wind. „Yunus kann wichtige Impulse im Mittelfeld setzen, auch im Spiel gegen den Ball hat er seine Stärken. Onur ist eher der Techniker in der Offensive“, hebt der Trainer die Vorzüge der Neuen hervor.

„Es herrscht gute Stimmung, die Mentalität stimmt. Wenn wir unser Potential abrufen, ist der Klassenerhalt sicherlich machbar“, zeigt sich Shikh Shihni optimistisch für die Restserie. Routinier Philipp Warkus (Dienstreise) fehlt ebenso wie der Langzeitverletze Immanuel Böker.

Von Gregory Dauber

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