Verbandsliga: Schwalmstadt lässt in Weidenhausen hochkarätige Chancen liegen

Führung nicht ins Ziel gebracht

Traf zur Schwalmstädter Führung: FCS-Angreifer Patrick Herpe (rechts). Archivfoto: Hahn/nh

Weidenhausen. Eigentlich hätte der 1. FC Schwalmstadt beim Auswärtsspiel in Weidenhausen zur Halbzeit mit 3:0 führen müssen. Doch trotz vieler Chancen erspielte sich der heimische Fußball-Verbandsligist Verbandsligist lediglich eine hauchdünne Führung, die am Ende nur zu einem 1:1 (0:1) reichen sollte. Damit treten die Schwälmer im Tabellenkeller weiter auf der Stelle und müssen weiter auf den dringend benötigten Dreier warten.

Die Elf von Trainer Christoph Keim startete mit einem 4-2-3-1-System in das Spiel gegen den Tabellenfünften. Leon Lindenthal stürmte, dahinter agierte Patrick Herpe im offensiven Mittelfeld. Über die Außen sorgten Kevin Kutzner und Ricardo Seck für Tempo im Angriffsspiel. So dominierten die Schwälmer mit druckvollen Aktionen die ersten 45 Minuten. Ricardo Seck stand dabei zweimal frei vorm gegnerischen Tor, nutzte aber seine Chancen nicht. Erst als Patrick Herpe in der 18. Minute denn Ball bekam, gelang dem FCS der hoch verdiente Führungstreffer.

„Das war das beste Spiel, was wir in diesem Jahr abgeliefert haben“, lobte FCS-Coach Keim die Leistung seiner Mannschaft. Aber: „Wir hätten zur Halbzeit deutlich höher führen müssen. Und dann hätte Weidenhausen wohl nichts mehr entgegensetzen können.“

Im zweiten Durchgang gestaltete sich die Partie ausgeglichen. Vor allem die Weidenhauser Top-Scorer Sören Gonnermann und Jan Gerbig kreierten Torgefahr, hochkarätige Chancen gab es aber kaum. Nach einem eher harmlosen Zweikampf von Sören Gonnermann und Jannis Lerch am Schwälmer Strafraum pfiff der Unparteiische einen Freistoß für die Gastgeber. Gonnermann setzte seinen Schuss zielgerichtet in den Winkel und glich die Partie in der 72. Minute aus.

Das dritte Remis für den FCS in den vergangenen sieben Tagen. „Gegen gute Gegner können wir absolut mithalten. Wir müssen aber konsequenter und effektiver werden“, fordert Kapitän Jannis Lerch, der nach seiner Verletzung wieder einen guten Spielrhythmus gefunden hat und zusammen mit Fabian Seck in der Abwehr für die nötige Stabilität sorgte.

Gegen Eintracht Baunatal soll am Samstag im Heimspiel der Knoten endlich platzen. Vielleicht holt sich der FCS dazu im Hessenpokal in Gudensberg am Mittwoch die nötige Treffsicherheit.

• FCS: Wörmann - Lutz, F. Seck, Lerch, Dietz - Kaquri, Gerstung - Kutzner, Herpe (85. Maerz), R. Seck (65. Trümner) - Lindenthal (80. Mitchell). Tore: 0:1 Herpe (18.), 1:1 S. Gonnermann (72.)

Von Axel Schürgels

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