Verbandsliga: Die Reserve des KSV Baunatal verliert 0:3 und taumelt Richtung Abstieg

Langsam wird es eng

Hatte nichts zu lachen: Baunatals Yushin Kim hatte mehrere gute Torchancen im Spiel gegen Weidenhausen, traf aber nicht. Kim wurde sogar ein klarer Elfmeter in der 37. Minute verwehrt. Foto: Hedler

Baunatal. Trotz einer guten Leistung hat die zweite Mannschaft des KSV Baunatal in der Fußball-Verbandsliga gegen den SV Adler Weidenhausen mit 0:3 (0:1) verloren und taumelt dem Abstieg in die Gruppenliga entgegen. „Wir haben insbesondere in der ersten Halbzeit gut gespielt, hatten aber großes Pech“, meinte KSV-Trainer Shikh Shini. Durch Korbachs Niederlage hat Baunatal allerdings weiterhin die theoretische Chance, die Klasse zu halten.

Dabei verkaufte sich Shinis ersatzgeschwächte Mannschaft gegen Weidenhausen, das mit 15 Toren aus den letzten beiden Spielen an die Bauna gereist war, teuer. Yushin Kim vergab die erste gute Möglichkeit (8.). Nach zwölf Minuten hätten die Baunataler dann die Führung erzielen müssen: Kim umkurvte SVW-Torwart Johannes Klotzsch, scheiterte aber an Patrick Jäger, der auf der Linie klären konnte. Auch eine sehenswerte Kombination von Martin Wengerek auf Yunus Ulas war nicht von Erfolg gekrönt (18.).

Stattdessen folgte im Gegenzug die kalte Dusche: Weidenhausens Sören Pfliegner schaltete sich vorn mit ein und traf nach schönem Doppelpass mit Liga-Toptorjäger Sören Gonnermann zur Gästeführung. Die Hausherren brauchten lange, um sich von dem Schock zu erholen und hatten Glück, dass Soohoon Kim (27.) und Tim Gonnermann (31.) nicht auf 2:0 erhöhten.

Beinahe symptomatisch hatten die Baunataler auch noch Pech mit zwei kritischen Schiedsrichterentscheidungen. Erneut umkurvte Kim Klotzsch und wurde von Thomas Hammer rüde zu Fall gebracht, doch statt Elfmeter und Rot für Hammer ließ der Unparteiische weiterspielen (37.). Drei Minuten später scheiterte Ulas mit einem strammen Schuss am Aluminium. Bei der anschließenden Flanke kam Torschütze Pfliegner im eigenen Strafraum mit der Hand an den Ball, doch wieder blieb die Pfeife des Schiedsrichters stumm.

Den Schwung vom dem Ende der erste Hälfte konnten die Baunataler nicht mit in den zweiten Durchgang nehmen. Stattdessen musste KSV-Torwart Sascha Eisenhuth gegen das Zwillingssturmduo Tim (47.) und Sören Gonnermann (54.) seine ganze Klasse aufweisen, um einen höheren Rückstand zu verhindern. Nach 70 Minuten war der Keeper dann machtlos: Nach einer Ecke konnte die KSV-Hintermannschaft den Ball nicht klären und Sören Gonnermann erzielte die Vorentscheidung. Eine Minute vor dem Ende war er erneut zur Stelle und erzielte nach einem Konter den 3:0-Endstand.

Von Tobias Kisling

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