Leise: Nicht auf die Tabelle schauen

FSV Dörnberg am Sonntag beim FV Melsungen

Nicht dabei: Dennis Dauber steht Dörnberg im Auswärtsspiel in Melsungen nicht zur Verfügung. Foto:  Hofmeister

Dörnberg. Vorausgesetzt, der Platz auf der Freundschaftsinsel ist am Sonntag bespielbar, dann reist Fußball-Verbandsligist FSV Dörnberg nach Melsungen.

Co-Trainer Marc Leise ist nicht besonders zuversichtlich hinsichtlich des Anpfiffs: „Die Chancen stehen maximal 50:50. Nur wenn es die nächsten Tage trocken bleibt, wird gespielt,“ glaubt er.

Sollte die Partie (Anstoß 14.30 Uhr) über die Bühne gehen, will der Gast den dritten Saisonsieg einfahren.

Gleiches Ziel hatten die Habichtswalder auch schon an den beiden vergangenen Wochenenden. Doch gegen zwei Mitkonkurrenten im Kampf um Klassenerhat holten die Dörnberger nur einen Punkt. Das Spiel gegen Schlusslicht OSC Vellmar II ging mit 0:2 verloren, gegen den KSV Baunatal gab es ein 2:2

Marc Leise

„Aller guten Dinge sind drei“, lacht Leise, der Andreas Hake wieder an der Linie vertreten wird und fügt mit ernsten Worten an: „Wir haben im Training den Weg für die kommenden Wochen besprochen.“

Was er damit meint? „Rechnen macht in unserer schwierigen Situation überhaupt keinen Sinn, deshalb dürfen wir vorerst nicht auf die Tabelle schauen“, betont Leise. „Wir müssen einfach voller Tatendrang auf den Platz gehen und zusehen, dass wir alles geben und hoffen, dass mehr als ein 2:2 wie im Hinspiel rausspringt.“

„Ich erwarte erhebliche Gegenwehr.“

Dörnbergs Co-Trainer Marc Leise

Das umzusetzen dürfte jedoch alles andere als leicht werden. Der kommende Gegner will sich selbst mit einem Sieg Luft im Abstiegskampf verschaffen. „Ich erwarte erhebliche Gegenwehr“, sagt Leise.

Obwohl seine Mannschaft zuletzt beim Unentschieden gegen Baunatal deutlich verbessert aufgetreten war als gegen Vellmar, gibt es schon wieder Rückschläge zu verkraften. Doppeltorschütze Dennis Dauber wird nicht aus Stuttgart anreisen. „Das ist in unserer Situation natürlich alles andere als hilfreich“, meint Leise, der auch auf Raphael Menkel und Marian Lutteropp verzichten muss, dafür aber wieder auf Routinier Andreas Schulze zurückgreifen kann. Der Einsatz des jungen Verteidigers Fabio Welker ist fraglich.

Von Joachim Hofmeister

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