Schwalmstadt will sich mit jungem Team im Mittelfeld einfinden

Liebermann spielt nun in zentraler Rolle

Erste Station in der Verbandsliga: Trainer Marco Schwab ist beim 1. FC Schwalmstadt als Coach nach dem Aufstieg mit der Reserve nun für die erste Mannschaft verantwortlich und kniet hier vor den Neuzugängen (von links) Simon Hennighausen, Maximilian Schuch, Leonard Freund, Fabian Steffens sowie Rückkehrer Daniel Petersohn. Foto: Kasiewicz

Ziegenhain. Peter Liebermann hat „einfach nur Bock zu spielen“. Lust, sich wieder mit dem Team des 1. FC Schwalmstadt zu beweisen. Klar, nach einer Runde zum Vergessen für den 25-Jährigen und die Fußballer des Verbandsligisten kann es eigentlich nur bergauf gehen.

„Wir haben eine gute Qualität im Kader und bekommen keinen Druck vom Verein“, sagt Liebermann. Für den Allrounder ist’s bereits seine sechste Saison als Stammspieler. Erneut gehört er zum Mannschaftsrat, ist nun sogar zusammen mit Fabian Seck Vize-Kapitän unter dem neuen Spielführer Patrick Herpe.

Nur neun Einsätze im Vorjahr waren für Liebermann ein Negativwert. Nach mehreren kleinen Blessuren und einem Außenbandriss im Knie ist er nun wieder fit. Und stellt sich auf eine neue Rolle ein. Im 4:2:3:1-System ist er als einer von zwei Sechsern gesetzt. Dort hat er auch schon in Baunatal in der Jugend und zu Zeiten von Trainer Hans Schweigert beim FCS gewirkt.

Die größte Stärke von dessen Nach-Nachfolger Marco Schwab, der auf Christoph Keim folgt, hat er in den ersten drei Wochen bereits schätzen gelernt. „Der Trainer kann uns super motivieren. Er spricht unsere Sprache“, lobt Liebermann den 32-Jährigen, mit dem er in der Saison 2012/2013 noch zusammen für den FCS spielte.

Der Stallgeruch ist ein Pfund, mit dem Schwab wuchern möchte. Der Schrecksbacher hängt vor allem die Schwälmer Fahne hoch und will junge Talente fördern: „Alle Jungs auch aus der Zweiten haben die Chance, sich zu beweisen.“ Zu den Kandidaten zählt neben Lukas Ide, Torjäger Brian Mitchell und Alexander Fey besonders Mehmet Omerovic, der sich nach einer Verletzung aktuell in den Kader zurückkämpft.

Mit Jannis Lerch (FFV Sportfreunde Frankfurt), Steven Preuß (Eintracht Stadtallendorf) und Matthias Lutz (VfB Marburg) haben Schwalmstadt drei langjährige Stammkräfte verloren. Aber auch drei, die in der vergangenen Serie häufig wegen Verletzungen fehlten.

Von ihren potenziellen Nachfolgern scheinen zwei besonders weit: Daniel Petersohn und Maximilian Schuch. Dessen großer Bruder Sebastian, seit 2016 in Diensten des Liga-Rivalen Hünfelder SV, ging 2009/2010 für den FCS auf Torejagd: „Schwalmstadt kann man machen“ hat der Innenverteidiger von ihm mit auf den Weg bekommen.

Rückkehrer Petersohn hat’s sogar in den Mannschaftsrat geschafft. Der 26-Jährige kann im Zentrum und auf Außen dank seiner Ballsicherheit wirbeln. Zudem ist er mit Ricardo Seck, der als Trainer mit seinem Bruder Fabian die C-Jugend für die Gruppenliga übernommen hat, der Älteste unter den Startelfkandidaten. „Wir sind zwar sehr jung, aber selbstbewusst genug, um den einen oder anderen zu ärgern“, sagt Marco Schwab, der einen Platz im Mittelfeld anpeilt. Foto: Kasiewicz/nh

Von Sebastian Schmidt

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