Verbandsliga: Gegner KSV II hat sich verstärkt

Luxusprobleme für Melsungen

Elegant am Ball: Melsungens Christoph Grunewald. Foto: Kasiewicz

Melsungen. Nachlegen lautet die Devise: Die Fußballer des Melsunger FV, die zuletzt erstmals in dieser Saison zwei Siege in Serie feierten, wollen in der Verbandsliga auch den KSV Baunatal II in Schach halten (So. 15 Uhr).

„Wenn wir so spielen, wie beim 2:0 gegen Steinbach, brauchen wir keine Angst zu haben“, weiß MFV-Coach Sascha Beetz um das neu gewonnene Selbstvertrauen im Kader.

Gleichwohl meinen er und Kollege Timo Rudolph, dass die Regionalliga-Reserve stärker als in der Hinrunde einzuschätzen ist. Beim KSV II wurde mal eben die halbe Mannschaft ausgetauscht. Neu sind die Regionalliga-erprobten Felix Schäfer (eigene Erste), Antonio Bravo Sanchez (1. FC Schwalmstadt), Ture Ott (Rotenburger SV) sowie Schlussmann Sebastian Finke (BC Sport), Serhat Bingül (OSC Vellmar II) und Dragan Ljoljo (SV Eschwege).

„Diese vielen Wechsel sind leider Alltag für eine zweite Mannschaft. Ich denke aber, wir haben uns zumindest nicht verschlechtert“, gibt sich Bernd Bilsing bescheiden. Baunatals Trainer sieht sein Team dennoch in der Außenseiterrolle und möchte einen besseren Auftritt als in der Hinrunde sehen. Da verlor der KSV II mit 0:2 durch Tore von Mario Kilian und Nick Krug, die Bilsing für ihre Effektivität lobt und vor denen er ebenso Respekt hat wie vor dem starken Schlussmann Beetz. Bei seiner eigenen Elf setzt der Aufstiegscoach auf viel Tempo, das nun Ott und Bravo Sanchez hochhalten sollen. Schmerzlich vermisst wird hier seit zwei Wochen der Ex-Schwalmstädter Marcel Löber (Knieverletzung).

Auf der Gegenseite haben Beetz und Rudolph keinen Grund, die gegen Steinbach erfolgreiche Mannschaft zu ändern. Dafür gibt es nun ein Luxusproblem: Denn im Vergleich dazu stehen die privat verhinderten Nick Krug und Christoph Grunewald ebenso wieder zur Verfügung wie Aykut Seker (war krank) und Philipp Ruppert (war gesperrt).

Zudem wird Ibrahim Zahirovic langsam wieder fit. Somit fehlen nur noch Daniel Frank (Nasen-OP) und Martin Aschenbrenner, der nach einjähriger Pause im Training bereits wieder Zweikämpfe führt.

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