Fußball-Verbandsliga: Für FSV war mehr drin

Dörnberg vergibt beim 2:4 in Hünfeld viele gute Chancen

Brachte Dörnberg auf 1:2 heran: Dennis Dauber (links) musste sich mit dem FSV beim Hünfelder SV trotz vieler guter Chancen mit 2:4 geschlagen geben. Archiv-Foto:  zhj

Hünfeld. Dem FSV Dörnberg gelang auch im achten Auswärtsspiel der Fußball-Verbandsliga Nord kein Sieg. Der Aufsteiger verabschiedete sich mit einem 2:4 (0:1) beim Hünfelder SV in die Winterpause.

SV-Abteilungsleiter Matthias Thomsen sprach von einer ärgerlichen Niederlage. Titelanwärter Hünfeld sei in den ersten 30 Minuten optisch überlegen gewesen, „doch danach hatten wir viele gute Chancen, so viele bekommst du auswärts normalerweise nicht.“

Die Gastgeber gingen nach ihrem ersten gelungenen Spielzug in Führung. Marius Bublitz war für den neuen Tabellenführer erfolgreich (18.). Nach und nach kamen die Dörnberger immer besser ins Spiel, im Abschluss aber hatten sie einfach kein Glück. Alexander Kloppmann (38.), Rico Lotzgeselle (42., 43.) und Pascal Kemper (45.) schafften es nicht, den Ball im gegnerischen Kasten unterzubringen. Die Führung war aus Sicht der Gastgeber schmeichelhaft.

Unmittelbar nach der Pause das 2:0. Sebastian Schuch baute den Vorsprung nach einem Eckball aus (47.).

Vier Miuten später sah Hünfelds Franz Faulstich wegen wiederholtem Foulspiel Gelb/Rot. Dörnberg drängte den SV in die eigene Hälfte, Dennis Dauber gelang auf Zuspiel von Tobias Gunkel der Anschlusstreffer (59.). Zuvor köpfte Dominik Richter den Ball an die Latte (54.).

Der SV verlegte sich auf das Konterspiel und hatte damit Erfolg. Schuch und Maximilian Fröhlich erhöhten auf 4:1 (65., 67.).

Dörnberg gab nie auf und versuchte mit aller Macht das Spiel zu drehen, am letzten Spieltag des Jahres gelang dem FSV aber trotz weiterer guter Einschussmöglichkeiten nur noch ein Treffer. Kemper verkürzte in der 80. Minute.

„Schade, heute war mehr drin“, sagte Thomsen. „Wir hatten viele richtig gute Chancen, die wir hätten nutzen müssen.“ Dörnberg ist nun mit 23 Punkten Tabellenneunter. „Damit haben wir unser Soll erfüllt. Wir sind zufrieden“, so Thomsen.

Dörnberg: Plavcic - Grenzebach, D. Richter, Plettenberg, Gunkel - Lotzgeselle (46., Bingül), Müller, Wenzek (68., K. Richter), Kloppmann (68., Seidel), Dauber - Kemper.

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