Verbandsliga: Mengsberg nun ohne Leon Hakaj

Mehr Räume für Dennis Dorfschäfer

Gero

Mengsberg. Nach dem Premierensieg gegen den RSV Petersberg bekommt es der TSV Mengsberg am Sonntag (15 Uhr) in der Fußball-Verbandsliga mit dem Tabellensechsten SV 07 Eschwege zu tun. „Dennis ist für uns das, was Robert Lewandowski für den FC Bayern ist: unersetzbar, unsere Lebensversicherung“, nahm Mengsbergs Betreuer Andreas Mayr Stürmer Dennis Dorfschäfer nach dessen Doppelpack gegen den RSV Petersberg (3:1) gut gelaunt und mit lobenden Worten zur Seite.

Vier Spiele, vier Tore. Das kann sich sehen lassen. Auch gegen Eschwege könnte dem 21-jährigen Mittelstürmer eine zentrale Bedeutung zukommen. Denn auf der „Pferdewiese“, wie TSV-Coach Mario Selzer den großen Platz im Eschweger Stadion Torwiese ironisch bezeichnet, „wird jeder taktische Fehler bestraft“, prophezeit Selzer, der auf der anderen Seite darauf hofft, „dass es für Dennis mehr Räume geben wird“.

Gedanken darüber muss sich Leon Hakaj nicht mehr machen. Der Mittelfeldspieler schloss sich kurz vor Toresschluss Kreisoberligist SSV Hatzbach an, wo die Ex-Mengsberger Mike und Mirco Kleinmann als Trainer tätig sind. Dafür setzt Selzer nun im Zentrum auf Fabian Hett, Alexander Wesner und Jungspund Gero Schuchardt.

Routinier Daniel Hainmüller kam zwar im Test gegen A-Junioren-Gruppenligist JFV Stadtallendorf/Ostkreis zum Einsatz, braucht aber Zeit. Genau wie Maximilian Sack und Innenverteidiger Dardan Rama (Adduktoren). „Dardan wird uns sicher fehlen“, bedauert Selzer, der von seinen Schützlingen vor allem taktische Disziplin einfordert.

In Eschwege bekommen es die Engelhainer mit einem Team zu tun, das mit zehn Punkten aus sechs Partien passabel gestartet ist. Mit 4:0 fegte die Elf um SV-Übungsleiter Rafael Klajnszmit zuletzt die Reserve des KSV Hessen Kassel vom Platz. Gegen Willingen (3:0) und Lehnerz II (2:2) holte der Klub aus dem Werra-Meißner-Kreis auch gegen jene Mannschaften Punkte, gegen die Mengsberg unterlag.

„Ein Punkt wäre schon super“, sagt Selzer, der seit dem 2:7-Debakel gegen Bad Soden klare Fortschritte sieht. „Wir haben seitdem an einigen Schrauben gedreht. Etwa was Fitness oder Taktik angeht. Momentan machen wir eigentlich etwas zu viel, allerdings müssen wir einiges aufholen“, merkt der Coach an. (zdc) Foto: Hahn/nh

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