Fußball-Verbandsliga: Kassels U 23 in Schwalmstadt – besonderes Spiel für Hirdes

Mehr als ein Topspiel

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Kehrt an alte Wirkungsstätte zurück: Thorsten Hirdes. 

Kassel/Treysa. Dritter gegen Zweiter – wenn die Reserve des KSV Hessen Kassel am heutigen Mittwoch ab 18.30 Uhr auf Kunstrasen in Treysa auf den 1. FC Schwalmstadt trifft, dann haben beide Teams die Möglichkeit, den SV Steinbach an der Tabellenspitze abzulösen.

Doch das Duell birgt noch mehr Brisanz. Fünf Gründe, warum es sich lohnt, sich diese Partie anzusehen.

1.Der Trainer der Kasseler U 23: Thorsten Hirdes war in der vergangenen Saison bis zur Winterpause als Assistent des ehemaligen Schwalmstädter Trainers Christoph Keim für den FCS in der Hessenliga tätig. So arbeitete der 41-Jährige mit dem Gros des aktuellen Gegners zusammen. „Ich habe mich dort immer wohl gefühlt, auch wenn es sportlich nicht gut lief“, sagt Hirdes. Nach dem Aufstieg musste der Klub sang- und klanglos wieder die Klasse verlassen. Dennoch imponierte ihm die Mentalität der Spieler: „Die Schwälmer haben trotzdem zusammengestanden und Charakter gezeigt.“

2.Wiedersehen alter Bekannter: Ein wichtiger Stratege im Team der Platzherren ist Steven Preuß. Und er kam 2012 woher? Von den Löwen. Ein gefährlicher Angreifer im Konzept von Thorsten Hirdes ist Rolf Sattorov. Und der spielte bis zum Sommer wo? Beim FCS. Sattorov gehört zwar auch dem Regionalliga-Kader des KSV an, dürfte aber heute an alter Wirkungsstätte auf einen Einsatz in der Verbandsliga brennen. Einst in Diensten der Junglöwen standen zudem Schwalmstadts Rückkehrer Sefa Cetinkaya und Jannis Lerch.

3.Erfolgsserie im Blick: Hessen Kassel II ist neben Steinbach das einzige noch unbezwungene Team in der Liga. „Bei Schwalmstadt habe ich damit gerechnet, dass es eine bedeutende Rolle spielt. Für uns habe ich gehofft, dass wir vorn dabei sind. Erwarten konnten wir das nicht“, stellt Hirdes fest, „letztlich ist es aber keine Überraschung, dass wir so gut dastehen.“

4.Die personelle Situation: Ist bei beiden Klubs erfreulich. Vergangene Woche war der Kasseler Usman Mobarak noch leicht angeschlagen. Da er am Montag wieder trainiert hat, rechnet Hirdes mit seinem Mitwirken. So fehlt lediglich Oliver Scherer (Schulterprobleme). Bei der Heimelf droht einzig André Meier (berufliche Gründe) auszufallen.

5.Ähnliche Spielanlage: „Ich erwarte ein temporeiches Spiel“, sagt Coach Hirdes. Klar, beide Klubs suchen permanent den Weg nach vorn. Zudem verfügen die Teams über technisch gut ausgebildete Akteure.

Von Björn Mahr

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