Verbandsliga: Schwalmstadt beim sieglosen KSV II um Langhans

Mit Meier mehr Risiko?

André

Ziegenhain. Holprig verlief die Trainingswoche beim 1. FC Schwalmstadt. Mit Steven Preuß, Ricardo Seck und Sefa Cetinkaya mussten gleich drei Stammkräfte vor der Fußball-Partie beim KSV Baunatal II (So. 16 Uhr) kürzer treten. Verbandsliga-Trainer Hans Schweigert gibt sich dennoch optimistisch: „Ich gehe davon aus, dass alle spielen.“

Die Zuversicht ist auch der Tatsache geschuldet, dass sich seine Startelf ansonsten von selbst aufstellen würde. Denn mit den Langzeitverletzten Stevan Usljebrka, Kevin Kutzner, Yannik März und Adonis Kaquri, die allesamt frühestens im November wieder an Bord sind, sowie Jakob Gerstung (Rot-Sperre) fehlen fünf Mann sicher. Nicht zu vergessen der langjährige Leistungsträger Timo Brauroth, der aus beruflichen Gründen maximal 2016 wieder eine Alternative wird.

Folglich gibt’s kaum Änderungen im Vergleich zum 1:1 gegen Adler Weidenhausen. Routinier André Meier und der formstarke Jungsspund Leon Lindenthal sind erste Anwärter auf einen Platz in der Anfangsformation. „Wir müssen mehr Risiko gehen“, fordert Schweigert. Denn nachdem sein Team in vier Spielen 15 Treffer markiert hatte, kam es gegen die Adler kaum zu Abschlüssen. Immerhin wusste die Abwehr des Spitzenreiters um Fabian Seck und Jannis Lerch zu überzeugen.

Auch deshalb ist der FCS hoher Favorit. Denn beim KSV enttäuscht nach dem Abstieg aus der Regionalliga nicht nur die Erste, die Vorletzter ist, auch die zweite Garnitur ist noch ohne Sieg. Mit dem spielenden Co-Trainer Martin Wengerek (Muskelverletzung) fehlt dem ebenfalls Vorletzten der wichtigste Mann und auch ein Ex-Schwalmstädter.

Interessant wird dafür der Vergleich mit Nico Langhans. Nach zweieinhalb als FCS-Stammkraft und halbjähriger Pause hatte der Mittelfeldspieler erst bei der TSG Sandeshausen angeheuert, ehe er nach drei Partien zum KSV wechselte. Dort sammelt er bislang vor allem in der Reserve Spielpraxis. Noch ohne Erfolg für Coach Feras Avakhti, der von Sandershausen II gekommen war. (sbs) Foto: Hahn/nh

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