Fußball-Verbandsligist: Sechs Spiele ohne Punktgewinn

Bisher glückloser TSV Mengsberg spielt zu Hause gegen RSV Petersberg

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Doppel-Kopf: Die Mengsberger Maximilian Krähling (links) und Alexander Wesner (Mitte, hier gegen Korbachs Matthias Rösner) sind mit dem TSV am Sonntag gegen Petersberg gefordert. 

Lehnerz. Auch nach dem sechsten Spiel in der Fußball-Verbandsliga Nord wartet der TSV Mengsberg auf den ersten Punkt.

Gegen die Zweitvertretung des TSV Lehnerz verloren die Engelhainer am Mittwochabend mit 2:3 (1:2) – allerdings mit ganz viel Pech.

Denn das letzte und entscheidende Gegentor fiel „total unglücklich“, bedauerte Mengsbergs Sportlicher Leiter Martin Kubitschko. Alexander Wesner sei aus einem Meter angeschossen worden, woraufhin Schiedsrichter-Assistent Patrick Haustein die Fahne hob, um dem Unparteiischen Markus Bengelsdorff (Stadtallendorf) ein Handspiel zu signalisieren. Die folgende Freistoßflanke bugsierte Christoph Sternstein im Nachschuss aus zwölf Metern zum Sieg der Gastgeber über die Torlinie (53.).

„Danach haben wir das Zepter in die Hand genommen“, sagte Kubitschko, dessen TSV bis zum Abpfiff noch vier hochkarätige Torchancen hatte, jedoch immer um Haaresbreite scheiterte. „Das war unsere beste Saisonleistung, noch mal eine Steigerung zum vorangegangenen Spiel. Es ist frustrierend, dass nichts Zählbares hängen geblieben ist“, ärgerte sich Kubitschko, der „fehlende Kaltschnäuzigkeit, letztlich aber auch fehlendes Glück“ als Hauptfaktoren für die Niederlage ausmachte. „Insgesamt war es ein ausgeglichenes Spiel, in dem wir die besseren Torchancen hatten“, stellte Kubitschko fest.

Bereits in den ersten Minuten hatten die Gäste durch einen Kopfball von Marcel Reitz neben das Gehäuse und Lukas Berneburg, der vor Dennis Dorfschäfer im Sturmzentrum spielte, gute Einschussmöglichkeiten. Neben der Niederlage musste Mengsberg den Ausfall von Abwehrchef Dardan Rama verkraften, der nach 20 Minuten mit einer Adduktorenzerrung ausgewechselt werden musste und Trainer Mario Selzer auch im kommenden Spiel nicht zur Verfügung steht.

Hainmüller trainiert wieder

Am Sonntag (16.30 Uhr) empfängt die Elf aus dem Neustädter Stadtteil den Tabellen-13. RSV Petersberg. „Ich erwarte eine schwere Aufgabe. Wir sind wieder Außenseiter. Dennoch wollen wir alles in die Waagschale werden. Wir müssen es einfach erzwingen“, fordert Kubitschko.

Personell sieht es beim TSV besser aus. Maximilian Sack und Daniel Hainmüller sind ins Training eingestiegen, benötigen aber noch zwei bis drei Wochen. Nach Ablauf seiner Rotsperre saß Maximilian Krähling in Lehnerz auf der Ersatzbank – genau wie der angeschlagene Fabian Hett, der zu einem Kurzeinsatz kam. • Mengsberg: Bechtel - Hesse (84. Hett), Wesner, Rama (20. Schuchardt), Hakaj, Quehl, Fischer, Dorfschäfer, Reitz, Berneburg, Fydrych (65. Gies). SR: Bengelsdorff (Stadtallendorf). Z: 100. Tore: 0:1 Dorfschäfer (29.), 1:1 Wollny (34.), 2:1 Ruppel (38.), 2:2 Dorfschäfer (48.), 3:2 Sternstein (53.). 

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