Verbandsliga: Verfolgerduell in Melsungen – Starker Neuling kommt mit Ex-Profi Mehic

Mulfinger ein Fall für Ruppert

Melsungen. Das ist eine Herausforderung: Die SG Bad Soden, der beste Aufsteiger bislang, ist im Verfolgerduell der Fußball-Verbandsliga beim Melsunger FV zu Gast (Sa. 15.30 Uhr). „Hoffentlich gehen die Zuschauer wieder so gut mit wie zuletzt. Das hilft uns sehr“, sagt MFV-Spielertrainer Timo Rudolph.

Die Zahlen für eine gute Kulisse stimmen. Melsungen hat drei von vier Heimspielen gewonnen, stellt mit Mario Kilian (acht Treffer in acht Spielen) den zweitbesten Torjäger der Klasse und mit 22 Toren insgesamt den zweitbesten Sturm (Weidenhausen hat 24 aus 9 Partien). Und zumindest ein Mann beim Gegner klingt nach höheren Aufgaben: Sead Mehic. „Das ist ein unheimlich guter Trainer“, lobt Rudolph den 40-Jährigen, der die SG zur souveränen Meisterschaft in der Gruppenliga Fulda geführt hat und als Profi früher zweitklassig (1997/98) für Eintracht Frankfurt spielte, ehe er drei Aufstiege mit dem 1. FC Eschborn (2005 in die Regionalliga Süd) und dem FSV Frankfurt (2007 in die Regionalliga Süd und 2008 in die 2. Bundesliga) feierte.

Viel Freude hat der ehemalige Stürmer nun vor allem an Kapitän Tim Mulfinger. Der 26-Jährige hat in sieben Spielen sieben Tore gelandet, nachdem er 32 Treffer zur jüngsten Meisterschaft beigesteuert hatte. Das Team um Kapitän Tuna Moaremoglu muss nun aber auf Damian Sieniawski und Dimitrij Scheller (früher bei Hessenligist Buchonia Flieden Stammkraft) verzichten, die beim 2:2 gegen Eschwege jeweils Gelb-Rote Karten sahen. Von den vier Siegen der Osthessen beeindruckten vor allem das 3:2 in Weidenhausen und 4:3 gegen Sand.

Auf der Gegenseite haben die Bartenwetzer das spielfreie Wochenende zur Ruhephase genutzt. Seit Dienstag ist das Team wieder im Training. Dabei hinterließ Stürmer Nick Krug einen guten Eindruck. Tobias Frommann musste wegen Oberschenkelbeschwerden hingegen kürzer treten. Sein Mitwirken wäre wichtig, weil Top-Talent Carlos Michel aus beruflichen Gründen ebenso passen muss wie die Defensivspezialisten Sebastian Stöhr (Urlaub) und Alexander Raabe (privat verhindert). Kandidaten für den frei gewordenen Posten als linker Verteidiger sind Alexander Schmidt und Maximilian Lohne. Sich selbst sieht Spielertrainer Rudolph eher als Mann fürs Zentrum. Hier ist Philipp Ruppert für Samstag gesetzt, der eine Rot-Sperre abgesessen hat. (sbs) Foto: nh

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