FCS: Einsatz von Kapitän Steven Preuß fraglich

Nach dem Dämpfer ins Verfolgerduell

Jakob

schwalmstadt. Aus dem Dreikampf an der Spitze der Fußball-Verbandsliga ist vorerst ein Zweikampf geworden. Zunächst einmal ausgeschieden aus dem illustren Kreis der aussichtsreichsten Titelanwärter ist nach zwei Niederlagen der 1. FC Schwalmstadt. Nach kurzem, heftigen Schütteln für Steven Preuß kein Grund, Trübsal zu blasen. Der Kapitän spricht von einem „Dämpfer“, davon, „dass wir uns vor allem spielerisch steigern müssen“, aber auch vom Ehrgeiz seiner Mannschaft, jetzt erst recht zeigen wollen, „dass wir da oben hingehören.“

Die Probe aufs Exempel folgt prompt, denn am Sonntag (Anstoß 14.30 Uhr) ist sein Team beim TSV Lehnerz II zu Gast. Möglicherweise ohne den Mittelfeldspieler selbst, der sich gegen den SV Steinach (1:3) eine Oberschenkelzerrung zuzog.

Sein Ausfall würde den Gast für dieses wegweisende Verfolgerduell - nur der Sieger hält den Kontakt zur Spitze - empfindlich treffen. Zumal Trainer Schweigert die Hessenliga-Reserve „ähnlich spielstark wie Bad Soden“ einschätzt. Also will er erstmal die eigene Defensive stabilisieren, frühe Gegentore wie im letzten Spiel unbedingt vermeiden.

Sollte Steven Preuß ausfallen, könnte ihn Jan Henrik Wolf eins zu eins ersetzen, nachdem der Ex-Kasseler zuletzt ins offensive Mittelfeld aufgerückt war. Als Sechser stehen Jakob Gerstung und Andre Meier parat. Die Rückkehr von Kevin Kutzner käme nach zwei Einsätzen in der zweiten Mannschaft wohl noch etwas zu früh.

Von den personellen Möglichkeiten seines Kollegen Marco Lohsse kann Hans Schweigert nur träumen. Der hat bis auf Angreifer Dennis Sorg seine Bestbesetzung zur Verfügung. Und kann noch mit Verstärkung aus der 1. Mannschaft rechnen, die am Samstag (in Wiesbaden) im Einsatz ist. (ohm) Foto: Hahn

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