Schwalmstadt verliert mit 0:7 beim SV Flieden

Nach Doppelschlag völlig untergangen

Torwart des 1. FC Schwalmstadt: Sacir Nikocevic

Dlieden. „Bei Flieden lief alles, bei uns fast nichts.“ Das Fazit des Schwalmstädter Trainers Harald Hauer nach dem Gastspiel des heimischen Fußball-Verbandsligisten beim SV Flieden war schonungslos. Und erklärte eine 0:7 (0:3)-Schlappe seiner Mannschaft, die jegliche Kompaktheit im Defensivbereich vermissen ließ.

Von Beginn an waren die Gastgeber spielbestimmend. Mit einer Taktik, die den Gästen, die wieder auf Jan-Niklas Brandner und Leon Lindenthal zurückgreifen konnten, eigentlich hätte bekannt sein müssen. Mit langen Bällen auf Fabian Schaub nämlich, der diese durchaus zu verwerten musste, geschickt ablegte und so einige hochkarätige Möglichkeiten kreierte. Bei denen aber der FCS-Torwart (noch) zur Stelle war. So scheiterten Imal Schersadeh und der Torjäger selbst an Sacir Nikocevic. Der gewann in der 20. Minute auch das direkte Duell mit Marco Gaul. Danach musste er sich dann aber doch geschlagen geben. Nach einem schnell vorgetragenen Angriff über Gaul und Schaub war Schersadeh zum 1:0 (30.) zur Stelle.

Für die Gastgeber ein weiterer Mutmacher, während der FCS bis auf einen Schuss von André Karl, den Fliedens Schlussmann parierte (30.), ungefährlich blieb. Und noch vor der Pause per Fliedener Doppelpack auf die Verliererstraße geriet: Beim 2:0 nutzte Marc Götze die Konfusion in der Schwälmer Hintermannschaft, um zu Schersadeh durchzustecken, der eiskalt vollstreckte (44.). Nur eine Minute später wurde aus einer FCS-Ecke ein SV-Konter, den Schaub konsequent zum 3:0 abschloss. „Dieser Doppelschlag hat uns das Genick gebrochen“, wusste Harald Hauer.

Trotzdem. Es kam nach dem Wechsel noch schlimmer für den hoffnungslos unterlegenen Gast. Zu vier weiteren Gegentoren durch Andreas Drews (50. und 89.), Marco Gaul (70.) und Benedikt Kress (81.), dem zwei vergebene Möglichkeiten durch Lukas Schwalm (58.) sowie Brian Mitchell (65.) gegenüberstanden, gesellten sich auch noch zwei weitere Verletzte. Jan-Philipp Trümner (46.) fiel ebenso aus wie Leon Lindenthal (60.), bei dem die alte Oberschenkelblessur wieder aufbrach. Beim Abschlusstraining hatte sich bereits Patrick Herpe - gerade erst genesen - wegen einer Schulterverletzung abgemeldet. • FCS: Nikocevic - Kutzner, Liebermann, Klaus (46. Gerstung), Trümner (46. Daniel Schwalm) - Brandner, Kaquri - Wolf, Karl, Mitchell - Lindenthal (60. Lukas Schwalm). Tore: 1:0 Schersadeh (30.), 2:0 Schersadeh (44.), 3:0 Schaub (45.), 4:0 Drews (50.), 5:0 Gaul (70.), 6:0 Kress (81.), 7:0 Drews (89.).

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