Verbandsliga-Derbys: Nachbarn bleiben unter sich

KSV Hessen II erwartet CSC, Kaufungen Gastgeber für Rothwesten

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In den anstehenden Derbys wieder gefordert: Rothwestens Kristian Noja (vorn) und Sven Pape vom CSC 03 (dahinter) sowie dessen Mitspieler Florian Steinhauer (hinten rechts). Andreas Geisler (hinten rechts) ist nicht mehr dabei. 

Kassel. Der neunte Spieltag der Fußball-Verbandsliga präsentiert gleich zwei Derbys heimischer Vertreter.

Der KSV Hessen II tritt am Sonntag um 15 Uhr auf dem G-Platz gegen den CSC 03 an, und ab 15.30 Uhr treffen im Lossetalstadion der SV Kaufungen und der TSV Rothwesten aufeinander.

SV Kaufungen 

  • Die Situation: Seit vier Spielen ist der Aufsteiger um Trainer Jörg Müller ungeschlagen und fuhr dabei zehn Punkte ein. „Mit einem Heimsieg wollen wir unsere Serie fortsetzen“, gibt Trainer Jörg Müller ein klares Ziel aus. 
  • Das Personal: Außer dem verletzten Offensivspieler Miguel Schneppe ist alles an Bord. 
  • Die Besonderheit: Bei Kaufungen steht mit Cedric Dziabas ein ehemaliger Rothwestener auf dem Platz. „Ich wurde in Kaufungen auf Anhieb gut aufgenommen und integriert“, sagt Dziabas. Und weiter: „Die Partie gegen den TSV sehe ich nicht als etwas Besonderes an. Ich will mit meinem neuen Verein die Erfolgsserie ausbauen.“

TSV Rothwesten

  • Die Situation: Nach starkem Saisonstart mit drei Siegen und drei Remis landete der TSV nach zwei Niederlagen in Folge auf dem Boden der Tatsachen „Es ist keine Schande, gegen Teams wie Weidenhausen und Sand zu verlieren“, sagt Trainer Taylan Bilecen. Er hofft, mit zumindest einem Remis wieder die Kurve zu bekommen. 
  • Das Personal: Christoph Herbst und Eltioni Pietri fallen verletzt aus. Robert Omazic (Urlaub) und Dennis Alsfeld (berufsbedingt) fehlen ebenfalls. Die Einsätze von Max Annemüller, Alexander George und Nikolaj Eckhardt sind stark gefährdet. 
  • Die Besonderheit: Erstmals in einem Punktspiel wird Pascal Gunkel gegen seinen Ex-Klub auf dem Platz stehen und sagt: „Ich freue mich auf das Spiel und das Wiedersehen mit meinen Kumpels. Die Motivation ist hoch. Gerade deshalb steht man unter dem Druck, keine Fehler zu machen.“

CSC 03 Kassel 

  • Die Situation: Der CSC 03 (13.) wähnte sich nach missglücktem Start im Aufwind, sah sich aber zuletzt bei der 0:1-Heimniederlage gegen Willingten jäh gestoppt. beide Kontrahenten sind nur durch einen Punkt getrennt. „Die Partie ist wegweisend. Wer verliert, sitzt unten fest. Wenn wir gewinnen, dürfen wir Richtung Mittelfeld schielen“, sagt Mittelfeldmann Moritz Murawski. 
  • Das Personal: Alle Spieler sind fit. 
  • Die Besonderheiten: Murawski kehrt mit den 03ern auf den G-Platz zurück. Für die Löwen-Reserve und die Jugend des KSV hatte er dort früher gespielt. Besondere Erinnerungen verbindet er damit fünf Jahre nach dem Weggang nicht mehr: „Dafür ist es zu lange her.“ 

KSV Hessen II

  • Die Situation: Anders als der CSC 03 startete der KSV passabel, verlor aber die letzten drei Partien. „Dabei hatten wir erfahrene, starke Gegner. Aber wir kassieren zu viele Gegentreffer und müssen kompakter stehen“, sagt Co-Trainer Sebastian Busch. 
  • Personal: Christian Krug ist gesperrt, Marvin Feldmann beruflich verhindert. 
  • Die Besonderheit: Busch vertritt weiter den verhinderten Trainer Thorsten Hirdes. „Es gibt keine Signale, dass sich dies bald ändert“, sagt Busch und nimmt die Aufgabe an: „Ich mache das Beste draus und bin so engagiert wie früher auf dem Platz. Ob Trainer oder Co-Trainer ist egal.“

Von Horst Schmidt und Wolfgang Bauscher

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