Mit neuem Mut gegen SCW

Verbandsliga: Fabian Seck und Liebermann angeschlagen – Wörmann hat FCS verlassen

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Hoffnungsträger: Mittelfeldspieler Jan-Philipp Trümner, der gegen den SC Willingen wohl wieder in die Stammelf des 1. FC Schwalmstadt zurückkehrt. 

Schwalmstadt. Auf viel Kraft hofft der 1. FC Schwalmstadt nach dem 3:1 gegen Bad Soden -dem ersten Heimsieg der Saison, dem am Samstag gegen den SC Willingen der zweite folgen soll.

Das Spiel startet um 15.30 Uhr Herbert Battenfeld-Stadion. „Wir haben eine Reaktion gezeigt“, freute sich Trainer Marco Schwab über die „Wiederauferstehung“ seiner Mannschaft nach der 1:5-Pleite in Lehnerz. Die tat weh und hatte personelle Konsequenzen: Mario Wörmann und Kevin Kutzner wurden intern gesperrt. Der Torwart, der 2016 von Lohfelden in die Schwalm wechselte, hat den FCS (auf eigene Initiative) mittlerweile verlassen. Der Hintergrund seien, wie der 27-Jährige der HNA-Redaktion mitteilte, ausstehende bzw. von Seiten des Vereins nicht erfüllte finanzielle Vereinbarungen gewesen. Mit Kutzner ist die Klubführung noch im Gespräch, der Einsatz des Defensivmannes gegen Willingen aber eher unwahrscheinlich.

Zudem sind Peter Liebermann und Fabian Seck angeschlagen, während Jan Philipp Trümner wohl in den Kader zurück kommt. Im Sturm könnte Brian Mitchell neue Akzente setzen. Weiterhin verfügt der FCS-Coach noch über Alternativen aus der zuletzt so erfolgreichen Reserve-Mannschaft (unter anderem Mehmet Omerovic, Alexander Dietz, Yannik März).

Das mögliche Erfolgsrezept des Trainers tangieren die personellen Veränderungen nicht: „Auch gegen Willingen geht es nur über eine geschlossene Mannschaftsleistung.“ Zumal die Upländer auch in dieser Saison trotz einer leichten Umstrukturierung der Mannschaft (sechs Ab- und sechs Zugänge) gewohnt kompakt und zweikampfstark agieren. Dafür hakt‘s im Abschluss. „Wir schießen einfach zu wenig Tore“, klagt Trainer Schäfer.

Dabei hatten die Willinger mit Rene Huneck vom OSC Vellmar einen echten Knipser verpflichtet. Der diesen Ansprüchen auch gerecht wurde und in den ersten fünf Spielen viermal traf, dann aber wegen einer Knieverletzung mit anschließender Meniskusoperation ausfiel. Da mit Daniel Butterweck zweiter SCW-Stürmer angeschlagen ist, hat der Tabellensechste der letzten Saison ein Problem.

Trotzdem peilt Uwe Schäfer am Fünftenweg „mindestens einen Punkt“ an. In der Hoffnung, dass Schwalmstadt aus dem ersten Erfolgserlebnis im heimischen Stadion nicht zuviel Mut geschöpft hat und nun sogar durchstarten könnte. (ohm) Foto: nh

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