Verbandsliga: Schwalmstadt in Hünfeld wieder mit Meier – HSV fehlen drei Mann

FCS hat „nichts zu verlieren“

Ist gegen Hünfeld gefordert: Schwalmstadts Nummer eins Sacir Nikocevic. Foto: Hahn

Ziegenhain/Hünfeld. Für ein Spitzenspiel reicht’s nicht ganz, richtungsweisend ist’s allemal: Am Samstag (15.30 Uhr) gastiert der 1. FC Schwalmstadt in der Fußball-Verbandsliga beim Hünfelder SV.

Denn hitverdächtig ist bislang maximal die Ausbeute des FCS mit vier Siegen aus fünf Spielen. Vor allem, weil drei davon ohne Cheftrainer im Verbund als Team gelandet wurden. Deswegen schürt der neue Mann auf der Trainerbank, Rückkehrer Hans Schweigert, vor seinem ersten Punktspiel keine unrealistischen Erwartungen: „Wir haben eine junge Mannschaft, die sich toll entwickeln kann. Jetzt ist unser Plus, dass wir in Hünfeld nichts zu verlieren haben“, weiß der 62-Jährige.

Ganz anders die Lage beim osthessischen HSV. Der war mit der Ansage, Meister werden zu wollen, ins Rennen gegangen. Zehn Punkte aus sechs Partien sind daher unter Soll. Im jüngsten Derby am Mittwoch bei Neuling SV Neuhof sicherte Kevin Krieger (78.) erst spät den Sieg. Und das vor 250 Zuschauern gegen am Ende nur acht Neuhofer, weil Radek Görner (39.) und Edin Hasanagic (79.) Gelb-Rot und Jan Moravcik (57.) sogar die Rote Karte sah.

Hünfeld muss gegen den FCS auf Torjäger Robert Simon (Grippe), Daniel Orth (Aufbautraining) und Johnny Helmke (Flitterwochen) verzichten. Sebastian Gensler ist angeschlagen.

Schwalmstadt hat im Vergleich zum souveränen 3:0 im Pokal in Mengsberg Andre Meier (war beruflich verhindert) wieder an Bord und Kapitän Steven Preuß in der Startelf. Ebenso wie Torwart Sacir Nikocevic, der im Pokal Jungsspund Alessandro Seck den Vorzug lässt. Verletzt fehlen Yannik März, Dennis Huber und Adonis Kacuri. Noch gesperrt muss Neuzugang Sefa Cetinkaya zuschauen, der vom KSV Baunatal II kam, aber seit Dienstag im Training ist. „Sefa ist fit und macht einen guten Eindruck“, lobt Schweigert und freut sich über zwei weitere Kräfte, die bald mehr Spielpraxis bekommen werden: Eigengewächs Jakob Gerstung, der in Mengsberg eine Stunde Preuß als Sechser vertrat und Jan Philipp Trümner, der nach mehreren Verletzungen zurück ist und in zwei bis drei Wochen eine Option für die Stammformation sein könnte. (sbs)

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