Verbandsliga: Viele alte Bekannte beim Kellerduell in Baunatal

Nikocevic im Fokus

Philipp

Mengsberg/Baunatal. „Das wird richtungsweisend“, sagt Martin Kubitschko. Der Sportliche Leiter macht klar, wie wichtig ein Sieg für die Fußballer des TSV Mengsberg im Kellerduell der Verbandsliga beim KSV Baunatal II wäre (So. 15 Uhr).

Zumal auch ein Hauch von Derby um den Baunsberg weht. Denn mit Marcel Löber, Sefa Cetinkaya und seit der Winterpause Antonio Bravo Sanchez spielen bei der Elf von Trainer Bernd Bilsing drei Ex-Schwalmstädter. Bravo Sanchez freut sich auf das Wiedersehen mit Sacir Nikocevic, der beim FCS Ende 2014 ebenso ausgemustert wurde. „Mit Sascha bin ich ganz cool. Er ist ein super Torwart“, lobt der Spanier den Rückhalt. Zudem schätzt er beim TSV Philipp Kloske, mit dem er einst in der Hessenauswahl reifte und Daniel Hainmüller. „Wir müssen den Kampf annehmen, wenn wir bestehen wollen“, weiß Bravo Sanchez.

Trotz seiner Verpflichtung und weiteren Verstärkungen von Ture Ott (Rotenburger SV), der 2011 zwei Kurzeinsätze in der Regionalliga für Hessen Kassel hatte, Dragan Ljoljo (Eschwege), Serhat Bingül (Vellmar II) und Torwart Sebastian Finke (BC Sport) musste sich der KSV II 2015 mit einem Punkt aus zwei Spielen (1:5 in Fulda, 2:2 gegen Vellmar II) begnügen. Zudem fehlt nun Felix Schäfer wegen einer Rot-Sperre.

Im Vergleich zum 0:2 gegen Hessen Kassel II kann Mengsberg wohl bis auf Mirco Kleinmann (Knieverletzung) die gleiche Startelf aufbieten. Es fehlen Alexej Möller (Muskelfaserriss), Peter Popielarz (Kreuzbandriss) und Tobias Girschikofsky (Urlaub). Wer spielt, ist für Martin Kubitschko allerdings fast zweitrangig. Wichtiger ist, wie sich das Team präsentiert: „Mut, Zielstrebigkeit und Selbstvertrauen haben uns in Kassel vor allem in der zweiten Halbzeit gefehlt. Die Aufgabe in Baunatal müssen wir nun ganz anders annehmen“, sagt der Sportliche Leiter.

Als Mutmacher kann das Hinspiel nur bedingt dienen, weil Mengsberg zwar klar besser war, beim 0:0 aber etliche Chancen liegen ließ. Und das in Unterzahl, weil damals der spielende Co-Trainer Mike Kleinmann bereits nach 35 Minuten eine Rote Karte gesehen hatte. (sbs) Foto: Kasiewicz/nh

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