Verbandsliga: KSV Hessen II will mit Sieg gegen Hersfeld guten Saisonabschluss

Nur noch Mini-Chance

So soll es gegen SVA Bad Hersfeld noch mal sein: Wie hier in der Begegnung mit der SG Schauenburg wollen die Junglöwen zum Saisonabschluss erneut einen Treffer gemeinsam feiern. Foto: Schachtschneider

Kassel. Die letzten Entscheidungen in Sachen Aufstiegsrunde und Abstieg stehen am letzten Spieltag der Fußball-Verbandsliga Nord an. Aus nordhessischer Sicht mischt dabei nur noch der KSV Hessen Kassel II mit einer Mini-Chance auf Platz zwei mit. Rothwesten beendete die Saison sogar schon vergangenen Sonntag auf Rang neun. Der Aufstieg

Steinbach steht seit Wochen als Meister fest. Darum, wer die Burghauner möglicherweise über die Aufstiegsrunde in die Hessenliga begleiten kann, streiten sich noch Schwalmstadt (2./59) und der KSV Hessen II (3./57). Sand (4./57) ist einer von vier Vereinen, die wegen fehlenden Unterbaus drei Punkte abgezogen bekommen und deshalb wahrscheinlich aus dem Rennen.

Aufgrund des verlorenen direkten Vergleiches (2:4, 2:1) der Junglöwen gegen Schwalmstadt würde die Regionalliga-Reserve nur noch auf Platz zwei klettern, wenn sie selbst ihr Heimspiel gegen den SVA Bad Hersfeld (Sonntag, 15 Uhr, Hessenkampfbahn) gewinnt und der FCS zeitgleich gegen die als Absteiger feststehenden Korbacher verliert. „Ich glaube nicht mehr daran“, sagt KSV-Trainer Thordes Hirdes. Verabschiedet wird Marco Heussner, den es beruflich nach Berlin zieht.

In der Aufstiegsrunde trifft der Nord-Tabellenzweite dann auf die Zweitplatzierten aus den Mitte- und Süd-Staffeln. Der Abstieg

Sowohl Schlusslicht Schauenburg, das noch gegen Lehnerz II (Sonntag, 15 Uhr, Goldbergkampfbahn) spielt, als auch der Vorletzte KSV Baunatal II, der sich mit Bad Soden (Sonntag, 15 Uhr, C-Platz am Parkstadion) duelliert, stehen neben dem Drittletzten Korbach als Absteiger fest, seitdem klar ist, dass vier Vereine die Liga verlassen werden. Bei den VW-Städtern wird indes Martin Wengerek (Karriereende) verabschiedet.

Noch nicht ganz geklärt ist die Frage des vierten Absteigers. Viertletzter ist aktuell der SVA Bad Hersfeld (14./30), von dem klar zu sein scheint, dass er nächste Saison wohl am liebsten sowieso Gruppenliga spielen möchte.

Willingen (15./35) ist noch nicht ganz gesichert, da den Upländern (gegen Sand) wohl noch drei Punkte abgezogen werden. Der Ski-Club verlor den direkten Vergleich (2:5, 2:2), womit ein Remis dem SC bei einem Asbacher Sieg nicht reicht. (srx)

Von Sebastian A. Reichert

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.