Fußball-Verbandsliga

OSC Vellmar: Trainer Jörg Müller steht vor seinem Heimdebüt

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So geht es: Vellmars Trainer Jörg Müller empfängt mit seiner Mannschaft den FC Eichenzell. 

Vellmar. Nach zwei Spieltagen in der Fußball-Verbandsliga ist Hessenliga-Absteiger OSC Vellmar noch ohne Sieg. Das soll sich beim Heimdebüt von Trainer Jörg Müller ändern. 

Der OSC empfängt am Samstag ab 17 Uhr den punktlosen FC Eichenzell im Stadion am Schwimmbad.

In Dörnberg kamen die Blau-Weißen zuletzt nicht über ein 1:1 hinaus. Zum Saisonauftakt hatte es zuvor ein 1:3 in Weidenhausen gegeben. „Das waren zwei sehr unangenehme Auswärtsspiele, bei denen man auf keinen Fall von Haus aus jeweils drei Punkte einkalkulieren konnte“, mahnt Trainer Jörg Müller zu Ruhe und Bescheidenheit. „Wir haben sieben Neuzugänge, zudem viele junge Spieler, die geformt werden müssen, ein neues Trainerteam – das braucht alles Zeit.“

Statt des verletzten Alexander Bayer, der mit einer schweren Rippenprellung wohl mindestens noch 14 Tage ausfällt, wird Max Annemüller das Tor hüten. Die zuletzt fehlenden Lionor Demaj und Enver Maslak stehen hingegen wieder zur Verfügung. „Das wird definitiv kein Selbstläufer“, warnt OSC-Trainer Müller. „Wir haben schon die ganze Woche über Eichenzell gesprochen. Der Gegner wird uns nicht den Gefallen tun, mit offenem Visier zu spielen.“

Eichenzell kassierte am Sonntag eine 1:4-Pleite gegen den CSC 03 Kassel. Davor gab es ein 0:1 zuhause gegen Willingen. Vor allem kommt es laut Müller gegen die Osthessen darauf an, die Konteranfälligkeit, die sich bereits in einigen Testspielen gezeigt hat, zu minimieren. „Wir müssen so gut gestaffelt stehen, dass wir bei Ballverlusten – und die werden wir wieder haben – nicht sofort in Konter laufen. Wir müssen an der Stabilität und der Balance zwischen Offensive und Defensive arbeiten.“

In Sachen taktischer Disziplin sei vom ersten auf das zweite Spiel „ein extrem großes Schritt nach vorn“ zu bemerken gewesen, lobt der Trainer sein Team aber auch. Wie Dörnberg wird Eichenzell mit viel körperlicher Präsenz spielen. „Da dürfen wir nicht überrascht sein“, sagt Müller. „Vielmehr gilt es dann, dagegenzuhalten und in jedem einzelnen Zweikampf Siegermentalität zu zeigen.“ Es sieht indes danach aus, als ob der OSC-Trainer gegen den FCE weiter an seinem System mit einem Stürmer (Sebastian Ulrich) festhalten wird.

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