Vereinsvertretersitzung: Derby im August

Pass wird nicht mehr kontrolliert

H. Riemenschneider

Melsungen. In gut drei Wochen starteten die Fußballer der Verbandsligisten wieder in die Saison. Bei der Vereinsvertretersitzung in Melsungen war die Stimmung gut.

Der Rückblick

Das Fazit vom Klassenleiter der Verbandsliga Nord, Horst Riemenschneider, fiel positiv aus: „Die Zusammenarbeit zwischen Vereinen, Schiedsrichtern und der Presse hat sehr gut funktioniert.“ In den insgesamt 272 Partien stimmte im Schnitt vor allem die Fairness. 1147 Gelbe, 49 Gelb-Rote und 21 Rote Karten sprechen im Gegensatz zum Vorjahr (1159, 63, 39) eine deutliche Sprache.

Der Ausblick

Für die beiden heimischen Vereine gibt es ein frühes Aufeinandertreffen. Bereits am 4. Spieltag messen sich der 1. FC Schwalmstadt und der Melsunger FV 08 (17. August, 18:45 Uhr) im Schwalm-Eder-Derby. Der FCS möchte wieder oben angreifen. „Wir wollen unter die ersten fünf, dazu muss der neue Kader aber schnell zusammenfinden“, erklärte Schwalmstadts Gerhard Orth. Der Melsunger FV startet gleich mit zwei Krachern in die Liga und tritt am 1. Spieltag bei der Regionalliga-Reserve des KSV Hessen Kassel an. Danach ist der SV Adler Weidenhausen zu Gast auf der Freundschaftsinsel. Die Schwalmstädter haben dagegen das vermeintlich leichtere Auftaktprogramm und müssen erst daheim gegen den SC Willingen und danach beim SV Neuhof antreten.

Die Staffel

Abgestiegen sind die SG Schauenburg, die Reserve des KSV Baunatal, der TSV Korbach und der SVA Bad Hersfeld. Der SV Steinbach stieg als Meister in die Hessenliga auf. Neu dabei sind die Aufsteiger FC Bosporus Kassel, der GSV Eintracht Baunatal, der CSC 03 Kassel und der RSV Petersberg aus der Gruppenliga Fulda. Als Absteiger aus der Hessenliga kommt die Buchonia aus Flieden in die Verbandsliga. Zu den Favoriten zählen neben Flieden, der verstärkte Hünfelder SV, Bad Soden, der SSV Sand und der 1. FC Schwalmstadt. Die Anzahl der Absteiger richtet sich wieder nach den Absteigern aus der Hessenliga.

Die Regeländerungen

Gerd Schugard, Vorsitzender des Verbandsschiedsrichterausschusses, erklärte, dass der DFB sage und schreibe 90 Regeländerungen für die neue Saison festgelegt hat. Beispielsweise muss der Ball beim Anstoß nicht mehr nach vorn gespielt werden. Das ließ sich bei der Europameisterschaft in Frankreich schon beobachten.

Neu ist auch, dass der Schiedsrichter keine Passkontrolle mehr vornimmt. „Es braucht vielleicht ein paar Wochen, bis sich das alles einspielt, aber es klingt immer komplizierter als es in der Praxis ist“, meint Riemenschneider. Das Fazit

Die Vereinsvertreter gingen mit zufriedenen Gesichtern aus der Sitzung. Christel Weinreich, Spielausschussobmann des MFV, zog ein positives Fazit: „Klassenleiter Riemenschneider macht sehr gute Arbeit und die Vereine haben sich vorher gut abgesprochen. So entstehen natürlich kaum Schwierigkeiten.“

Von Tim Ellrich

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