Fehr und Dobler übernehmen

Paukenschlag: Trainer Teame Andezion tritt beim FC Körle zurück

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Hat sein Amt als Trainer in Körle niedergelegt: Teame Andezion. 

Teame Andezion und der FC Körle: Die Zusammenarbeit zwischen dem Trainer und dem Aufsteiger in die Fußball-Verbandsliga würde – so schien es – keine kurzfristige sein. Irrtum.

Der Tabellenvorletzte wird bis auf Weiteres von den bisherigen Co-Trainern Tobias Fehr und Karl-Heinz Dobler betreut, denn Andezion ist zurückgetreten. Warum eigentlich? Der Ex-Trainer legt Wert auf die Feststellung, dass es sich nicht um eine spontane Entscheidung handelte, sondern dass der Schritt wohl durchdacht war. Zudem blickt Andezion nicht im Zorn auf sein 14-monatiges Engagement in Körle zurück, sondern stellt klar: „Ich habe diesem Verein sehr viel zu verdanken.“

Dann begründet der 39-Jährige seinen Rückzug: „Ich hatte das Gefühl, dass sich die Mannschaft nicht so weiterentwickelt hat, wie ich mir das vorgestellt hatte, aber ich weiß, dass die Spieler mehr können als sie in den vergangenen Wochen gezeigt haben. Und nun ist es mein größter Wunsch, dass es Tobias Fehr und Karl-Heinz Dobler schaffen, das Potenzial auszuschöpfen.“

Entscheidung wie ein Blitz getroffen

Für den 1. Vorsitzenden Thomas Brendel, Fehr und Kapitän Luis Taube fühlte sich Andezions Entscheidung wie ein Blitz aus heiterem Himmel an. Der Trainer hatte bei seiner ersten Station im Seniorenbereich auf Anhieb den Aufstieg geschafft und schien auch für die Verbandsliga die perfekte Besetzung auf dem Körler Trainerstuhl zu sein.

Brendel erinnert sich gern an die Zusammenarbeit mit Andezion und sagt: „Das Verhältnis zwischen Trainer, Vorstand und Mannschaft war stets von Respekt und Vertrauen geprägt.“ Fehr hätte gern länger mit Andezion gearbeitet und stellt klar: „Die Zusammenarbeit war sehr gut. Taube widerspricht nicht und kann die Entscheidung seines Ex-Trainers nicht nachvollziehen. „Eigentlich ist nichts passiert. Es war uns von Anfang an klar, dass wir einen schweren Stand haben würden, und angesichts dessen ist es gar nicht so schlecht gelaufen. Selbst bei der 0:7-Niederlage gegen Bad Soden haben wir 60 Minuten gut mitgehalten“, sagt Taube.

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