Fußball: SV 07 Eschwege hat mit dem 38-Jährigen einen neuen Trainer gefunden

Piet Schönberg übernimmt

Mariusz

Eschwege. Nun ist es perfekt: Rechtzeitig vor dem Trainingsauftakt für die restliche Saison hat der Fußball-Verbandsligist SV 07 Eschwege einen neuen Trainer. Mit der Verpflichtung von Piet Schönberg haben die Dietemänner die Suche nach einem Nachfolger für Friedhelm Janusch erfolgreich abgeschlossen. Mit Mariusz Solecki haben die Eschweger zudem einen neuen Stürmer verpflichtet.

„Ich komme mit einem sehr guten Gefühl nach Eschwege“, sagt Schönberg, der auf die guten Gespräche mit den 07-Verantwortlichen verweist. „Es ist eine interessante Aufgabe. Eschwege will sich professionalisieren und da kann ich mich mit meiner Erfahrung gut einbringen.“

Der 38-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2016. Schönberg hat in seiner aktiven Karriere insgesamt 210 Spiele in der Regional- und Oberliga für RW Erfurt und Sachsen Leipzig absolviert.

Nach dem Ende der eigenen Spielerlaufbahn, in der er vorwiegend als defensiver Mittelfeldspieler agierte, schlug er bei RW Erfurt die Trainerlaufbahn ein. Zunächst war er in der 3. Liga Co-Trainer unter dem ehemaligen Kölner und Dortmunder Bundesligaprofi Karsten Baumann bei den Rot-Weißen. In der Folgezeit übernahm er das Nachwuchsleistungszentrum bei den Thüringern. Der A-Lizenz-Inhaber war bis zur Winterpause der vergangenen Saison als Trainer der U23 des Drittligisten tätig und machte sich dort in den dreieinhalb Jahren seiner Tätigkeit einen guten Namen.

Zum Trainingsauftakt bittet Schönberg seine Spieler am 23. Januar. Dann wird es für ihn erst einmal darum gehen, die Akteure kennenzulernen. In die restliche Saison starten die Eschweger dann am 1. März mit dem Auswärtsspiel beim SSV Sand.

Nachdem die SV 07 mit Jan Kaufmann und Simon Huhn bereits zwei hochkarätige Transfers in der Winterpause landete, ist nun auch die dritte Planstelle im Kader besetzt worden. Mit dem 30-jährigen Mariusz Solecki verpflichteten die Verantwortlichen einen Mittelstürmer, der in seinem Heimatland Polen jahrelang für Wisla Plock und Pelikan Lowicz in der ersten und zweiten Liga auf Torejagd ging.

Von Stefan Konklowsky

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