Verbandsliga: Schwalmstadt erwartet Junglöwen zum Spitzenspiel in Treysa

Preuß gibt den Mutmacher

Steven Preuß

Treysa. Das ist der Hit: Am heutigen Mittwoch (18.30 Uhr, Kunstrasenplatz Treysa) hat der Tabellendritte 1. FC Schwalmstadt in der Fußball-Verbandsliga den Zweitplatzierten KSV Hessen Kassel II zu Gast. Der Sieger wird Primus SV Steinbach zumindest bis zum Sonntag am Platz an der Sonne ablösen.

Nebenbei wird’s ein kleines Ehemaligentreffen. Denn Schwalmstadts Kapitän Steven Preuß war 2012 von den Junglöwen gekommen. Ein Jahr später folgte Sefa Cetinkaya, der nun vom KSV Baunatal II zurück ist und mit drei Toren in drei Spielen voll bei der Elf von Hans Schweigert eingeschlagen hat. Auf der Gegenseite war Angreifer Rolf Sattorov, der weiter im Regionalliga-Kader von Coach Matthias Mink trainiert, vergangene Runde mit fünf Treffern Schwalmstadts bester Torschütze in der Hessenliga und hat nun eine Klasse tiefer bereits ebenso oft für die Junglöwen getroffen.

„Kassel will auch Fußball spielen. Das liegt uns mehr als beispielsweise ein defensiv eingestellter Gegner wie Willingen.“

FCS-Kapitän Preuß

Vierter im Bunde ist Thorsten Hirdes. Der 41-Jährige war in der Hessenliga in der Hinserie Co-Trainer beim FCS unter Coach Christoph Keim und heuerte anschließend bei seinem alten Verein SG Rhoden/Schmillinghausen in der Gruppenliga an. Bitter für ihn: Somit musste Hirdes gleich zwei Abstiege verdauen. Das gelang, denn mit dem KSV II sind er und sein spielender Co-Trainer Jens Wörner noch ohne Niederlage (sechs Siege, zwei Remis, 21:7 Tore). Ein möglicher Aufstieg käme Kassel mit Blick auf einen stärkeren Unterbau und bessere Durchlässigkeit durchaus gelegen.

„Wir wollen ungeschlagen bleiben“, erklärt Hirdes und sagt mit Blick auf den FCS: „Ich habe mich in Schwalmstadt wohl gefühlt und freue mich, dass sie beim Neuaufbau auf einem guten weg sind.“ Regelmäßig Kontakt pflegt er vor allem noch zu Preuß, der weiß: „Kassel will auch Fußball spielen. Das liegt uns mehr als beispielsweise ein defensiv eingestellter Gegner wie Willingen.“ Dementsprechend erwartet der 23-Jährige ein anderes Spiel als beim jüngsten 4:3-Erfolg. Mit dem Vertrauen, dass sein Team dabei ebenso wie zuvor beim 3:2 in Korbach noch gewann, obwohl der FCS jeweils zurück lag.

Im Vergleich zur Partie am Samstag dürfte Serkan Erdem wieder stürmen können, nachdem er wegen Oberschenkelbeschwerden früh ausgewechselt werden musste. Da Andrè Meier erneut aus beruflichen Gründen auszufallen droht, könnte Jungsspund Jakob Gerstung wieder Einsatzzeiten an der Seite von Steven Preuß im zentralen Mittelfeld erhalten.

Bei den Kasselern fehlt Oliver Scherer (Schulterverletzung). Usman Mobarak ist angeschlagen. Verstärkungen aus dem Regionalliga-Team sind nicht zu erwarten, weil die Löwen zeitgleich einen Test in Wilhelmshöhe absolvieren. (sbs) Fotos: nh

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