2:2 - Punkt gegen Baunatal hilft Dörnberg nicht weiter

Den Ball im Blick: Genau auf das Spielgerät schauen Denis Kominov vom KSV Baunatal II und Dörnbergs Marco Knöpfel Jan Kleinschmidt beobachtet die Situation. Foto: Hofmeister

Dörnberg. Der FSV kommt im Duell der Kellerkinder gegen den KSV Baunatal II über 2:2 nicht hinaus. Der Punkt hilft keinem der Verbandsligisten im Abstiegskampf.

Keinen Sieger gab es zum Rückrundenauftakt der Fußball-Verbandsligazwischen dem Drittletzten FSV Dörnberg und dem Vorletzten KSV Baunatal II. Das 2:2 (1:1)-Remis hilft keiner der beiden Mannschaften im Kampf um den Klassenerhalt weiter.

Dementsprechend frustriert zeigte sich nach dem Spiel FSV-Trainer Andreas Hake: „Das 2:2 gegen einen direkten Mitkonkurrenten ist in unserer Situation einfach zu wenig. Wir haben nach der 2:1-Führung total den Faden verloren und keinen klaren Ball mehr gespielt.“

Beide Mannschaften gingen personell geschwächt in die Partie. Als sich bei den Gästen Kevin Puzik bereits in der achten Minute bei einem Zweikampf mit FSV-Angreifer Nico Karwath am Fuß verletzte und ausschied, kam mit Denis Kominov der einzige Feldspieler ins Spiel. Ansonsten saß bei den Gästen nur noch Ersatztorhüter Timo Bauernschmitt auf der Bank.

Dafür hatten die Baunataler gegenüber dem FSV den Vorteil auf acht Spieler zurückzugreifen, die zumindest dem erweiterten Regionalligakader angehören und von denen Felix Schäfer und Jan Kaufmann fast regelmäßig in der ersten zum Einsatz kamen.

So gingen die Gäste auch früh durch einen Schuss von Maximilian Norwig aus 20 Metern in die lange Ecke mit 0:1 in Führung (11.).

Die Gastgeber taten sich danach schwer, Druck aufzubauen und eigene Chancen herauszuspielen.

So musste eine Standardsituation für den wichtigen Ausgleich noch vor der Pause herhalten. Nach einem von der linken Seite von Sebastian Luckei hereingegebenen Freistoß an den langen Pfosten köpfte der aufgerückte Innenverteidiger Jan Kleinschmidt den Ball quer zu Dennis Dauber, der aus kurzer Distanz das 1:1 markierte (39.).

Für den beruflich nach Stuttgart gewechselten Dauber war es das erste Tor in seinem zweiten Saisonspiel.

Als in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit der Ball in den Gästestrafraum kam, war erneut Dauber zur Stelle, der das Leder in Gerd-Müller-Manier im Sitzen zum 2:1 ins Tor beförderte (52.).

Sicherheit gab dieses Tor den Gastgebern jedoch nicht. Statt weiter nachzusetzen, überließen sie dem KSV das Spiel. Nach einem Freistoß an den langen Pfosten zu Norwig konnte dessen Schuss von der FSV-Abwehr noch abgeblockt werden (61.). Die Abwehr der Gastgeber war auch in der 70. Minute noch zur Stelle, als sich Sefa Cetinkaya in den Strafraum gedribbelt hatte. Nur eine Minute später fiel jedoch der verdiente 2:2-Ausgleichstreffer. Nach einer von links hereingegebenen Ecke in den Fünfmeterraum drückte Kominov das Leder aus kurzer Distanz über die Linie.

In der verbliebenen Zeit wollten beide Mannschaften noch das Siegtor erzielen. Dabei hatte der eingewechselte Tom Biedebach noch die beste Chance, als er mit seinem 20-Meter-Schuss am KSV-Torhüter Kim Sippel scheiterte (77.).

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