Reserve des KSV Hessen empfängt am Sonntag ab 13 Uhr Aufsteiger SV Neuhof

Rasant in die Rückrunde?

Sie wollen auch in der Rückrunde eine gute Rolle spielen: Die Reserve des KSV Hessen mit Jens Wörner (rechts), hier gegen den Schauenburger Mario Huch. Foto:  Schachtschneider/nh

Kassel. Nach einer starken Vorrunde der Junglöwen empfängt die Mannschaft am Sonntag ab 13 Uhr (G-Platz) zur ersten Rückrunden-Begegnung in der Fußball-Verbandsliga Aufsteiger SV Neuhof. Ein Überblick:

DER RÜCKBLICK

Nach der Saison 2012/2013 kam es bei der Reserve zu einem Umbruch, den als Trainer Mirko Dickhaut (jetzt Paderborn II) einleitete und der mit Platz zehn endete. Im nächsten Jahr übernahm Sven Hoffmeister (jetzt Amateurtorwart-Trainer bei Mainz 05), später wurde er durch Marco Althans abgelöst. Es war ein schwieriges Jahr, erst im Schlussspurt konnte mit Rang elf der Klassenerhalt gesichert werden.

Dann kam Karl-Heinz Wolf, und die Nachwuchsarbeit bekam ein neues Gesicht. Zunächst führte der Routinier die Mannschaft, später wechselte er zur A-Jugend, und Domenico Maresca brachte die Saison mit dem achten Platz zum Abschluss. Seit Saisonbeginn ist Thorsten Hirdes der Mann an der Linie, mit ihm kam neuer Schwung. Aktuell belegt das Team Rang vier. Hünfelds Trainer Dominik Weber sprach nach der 1:3-Niederlage seiner Mannschaft davon, dass dem KSV die Zukunft gehöre und sie bald eine Liga höher spielen werde.

DER AUSBLICK

Thorsten Hirdes spricht nicht von sportlichen Zielen, sondern von dem Auftrag, einen soliden Unterbau für das Regionalliga-Team zu schaffen, Talente zu sichten und den eigenen Nachwuchs heranzuführen. Deshalb lässt er den Begriff von einer U-Mannschaft nicht gelten, weil vor allem erfahrene Spieler, wie Jens Wörner, Rene Ochs und Murat Osmanoglu die Korsettstangen der Mannschaft bilden. Desweiteren hebt er die gute Zusammenarbeit mit dem Trainer der ersten Mannschaft, Matthias Mink, hervor und das Engagement der Spieler, die von oben kommen, um Spielpraxis zu sammeln.

DIE BEGEGNUNG

Beim Aufsteiger in Neuhof (12./28:25/21) siegten die Junglöwen in der Vorrunde 1:0, später wurde das Ergebnis in ein 3:0 umgewandelt, weil der SV einen nichtspielberechtigten Akteur einsetzte. „Wir beurteilen den Gegner nicht nach dem Spiel der Vorrunde, sondern konnten beobachten, wie sich das Team im Laufe der Vorrunde gesteigert hat“, warnt der Coach davor, den Gegner zu unterschätzen.

Murat Osmanoglu und Felix Bredow fehlen gesperrt, Justin Schumann, der bisher eine starke Runde spielte, fehlt wegen eines Faserrisses. Wer von der Ersten noch dazu kommt, entscheidet sich nach der Partie der Löwen im Hessenpokal am Samstag in Hünfeld.

Von Horst Schmidt

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