Der Verbandsliga-Rückblick: KSV verspielt Aufstiegsrunde – Baunatal und Schauenburg steigen ab

Nur TSV Rothwesten erreicht Ziel

Elf Tore für Schauenburg Jan-Philip Schmidt. Fotos: nh

Kassel. Während in den verschiedenen Ligen noch um Auf- oder gegen den Abstieg gekämpft wird, sind die Fußball-Verbandsligisten bereits in der Pause und mittendrin in den Planungen für die kommende Spielzeit. Wir nutzen die Gelegenheit, um auf die vergangene Spielzeit zurückzublicken.

KSV HESSEN II

Noch am 31. Spieltag sahen die Junglöwen als sicherer Teilnehmer an den Aufstiegsspielen zur Hessenliga aus, doch dann nahmen sie sich zur Unzeit eine Schwächephase. Nach zwei Remis sowie einer 1:4-Heimpackung gegen Rothwesten wurde die sichere Teilnahme noch verspielt. Torsten Hirdes, seit Saisonbeginn Trainer des KSV, kann dennoch auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken.

• Der höchste Sieg: 7:1 (3:1) gegen KSV Baunatal II (H)

• Die höchste Niederlage: 1:4 (0:1) gegen Rothwesten (H)

• Die längste Serie: Sechs Spiele ohne Niederlage bei zwei Unentschieden

• Die besten Torschützen: Rolf Sattorov 16, Rene Ochs 14, Taekhyun Lee 11, Tobias Bredow 8, Murat Osmanoglu 5

TSV ROTHWESTEN

Lange Zeit sah es danach aus, als sollten die Fuldataler die Saison als bester einheimischer Klub beenden können. Doch zum Ende der Spielzeit wurde der TSV von unsäglichem Verletzungspech heimgesucht, vor allem der Ausfall von Andreas Geisler konnte nicht kompensiert werden. Die Saison hatte Gerhard Siewert als Trainer begonnen, in der Winterpause gab er den Stab an Patrick Klein zurück, der in der Vorrunde nicht zur Verfügung stand. Zur neuen Spielzeit übernimmt dann übrigens wieder Gerhard Siewert.

• Der höchste Sieg: 8:2 (4:1) gegen Korbach (A)

• Die höchste Niederlage: 3:8 (3:2) gegen Weidenhausen (A)

• Die längste Serie: Sechs Spiele ohne Niederlage bei einem Unentschieden

• Die besten Torschützen: Andreas Geisler 23, Maximilian Werner 14, Nikolaj Eckhardt 12, Okan Gül 8, Igor Losic 5

KSV BAUNATAL II

Wie ein roter Faden zogen sich die personellen Probleme der Hessenliga-Reserve durch die gesamte Saison. Dem geschuldet sind auch die Trainerwechsel: Mit Bernd Bilsing gingen sie in die Saison, doch bereits nach dem ersten Spieltag warf dieser das Handtuch. Dann übernahm Feras Avakhti, doch auch den nervten die personellen Probleme, und so trat er Mitte November zurück. Nun kam mit Mikaeil Shikh Shihni ein junger Mann, der mit seinem Optimismus eine kleine Euphorie entfachte und nach fünf Siegen in der Rückrunde sogar die Hoffnung auf den Klassenerhalt kurz aufrecht hielt.

• Der höchste Sieg: 4:0 (2:0) gegen Melsungen

• Die höchste Niederlage: 1:7 (1:3) gegen Hessen Kassel II

• Die längste Serie: Drei Siege in Folge vom 21. bis 23. Spieltag.

• Die besten Torschützen: Sekan Aktemür, Onur Alkin je 4, Yushin Lee, Nico Langhans, Kyung Ho Kim je 3

SG SCHAUENBURG

Von Beginn an waren sich die Schauenburger darüber im Klaren, dass es sehr schwer werden würde, das Abenteuer Verbandsliga mit dem Klassenerhalt zu überstehen. Dennoch sprechen sie bei der SG von der Erfahrung, die sie sammeln durften und von den Erlebnissen der Auswärtsfahrten. Der Verein wird am Abstieg nicht zerbrechen, die Zuschauer werden Schauenburg weiterhin unterstützen.

• Der höchste Sieg: 5:2 (3:1) gegen Korbach

• Die höchste Niederlage: 0:6 (0:3) gegen SSV Sand

• Die besten Torschützen: Jan-Philip Schmidt 11, Hendrik Bestmann 4, Alan Scott 4. (sdx)

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