TSV kassiert auf dem Chattenloh nach Pausenführung herbe 3:8-Schlappe – Rot für Reuter

Rothwesten geht nach der Pause unter

Weidenhausen. Noch zur Pause durften die Verbandsliga-Fußballer des TSV Rothwesten hoffen, im Auswärtsspiel beim SV Adler Weidenhausen wieder einmal zu punkten.

Am Ende aber setzte es beim neuen Tabellenvierten eine derbe 3:8 (3:2)-Niederlage.

Christoph Reuter

In der ersten Halbzeit hatten die Gäste lange Zeit alles unter Kontrolle. Über eine halbe Stunde lang war von den Gastgebern nichts zu sehen. Nikolaj Eckardt (8.) und Kevin Seeger (15.) sorgten für eine zunächst beruhigende 2:0-Führung des TSV. Diese nahmen die Gäste allerdings nicht mit in die Kabine. In turbulenten Minuten vor dem Pausenpfiff brachte Sohoon Kim den SVA mit dessen erster Chance heran (43.), ehe Eckardt per Strafstoß den alten Abstand wieder herstellte (44.). Wiederum im Gegenstoß verkürzte Sören Gonnermann auf 2:3 (45.). Keine Ursache für das, was nach dem Wechsel passierte, wusste Rothwestens Christoph Reuter.

„Wir hatten schon im Hinterkopf, dass wir kürzlich in Willingen nach einer 3:1-Führung noch verloren haben“, mühte er sich dennoch um eine Erklärung. Einen Konter nach dem anderen starteten die Weidenhäuser und erwischten den TSV auf dem falschen Fuß. Die Gäste kassierten sechs Tore in einer Halbzeit und verloren zudem Reuter selbst durch eine Rote Karte (72.). Schiedsrichter Christian Krafft aus Korbach hatte dessen Aktion beim Zweikampf als Tätlichkeit gewertet. Was Reuter anders sah: „Ich konnte die Entscheidung des Schiris kaum glauben. Das war meine erste Rote Karte überhaupt.“

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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